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 Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung

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Sprina+Lucie
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BeitragThema: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 12:54

Sooooo, jetzt kann ich mal zu unserem "Problemchen" posten... aaaalso meine liebe Lucie bellt ja recht gerne bei Aufregung und so.

Beispiele:
- Hundebegegnungen, vor allem frontal.
- auf "ihrer" Wiese, wenn sie nur jemand von Weitem vorbeigehen sieht
- und - besonders nervig - beim Klingeln...

Ich arbeite folgendermaßen:
- Abstand vergrößern, sanft und ruhig beschäftigen, ruhiges Verhalten belohnen
- Gegenkonditionieren, z.B. auch mit Leberwursttube und seit Neuestem arbeite ich auch...
- mit einem Signalwort, um sie auf das "Besondere" aufmerksam zu machen: Sage "Guck mal!", wenn sie irgendwas entdeckt, und belohne ihr Angucken sofort, bevor sie bellt. Das klappt bisher am Besten!!!

Ich habe vorhin noch Folgendes gefunden:
http://www.cavecani.de/wissenswertes/training/click-for-blick/

Was denkt ihr darüber?



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Azunela
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 16:54

Ich muss gestehen, dass ich mich in den Ansätzen und Ansichten von Ute BB am meisten wiederfinde. Daher arbeite ich auch danach.

Bei Azunela benenne ich auch die Auslöser für ihr Jagdverhalten und insgesamt geht es immer weiter nach vorne.
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Sprina+Lucie
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 17:48

Dieser "Click for Blick" Beitrag ist aber nicht von Ute BB oder? Ich frage mich halt ob das nicht zu Fehlverknüpfungen führen kann und man nachher das angehende Bellen schon belohnt?

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Silvia
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 20:38

ich hab ja Hanki, einen 7-jährigen Labbi-Mix, ein Proll, ein Macho, ein Pöbler an der Leine. Seit einiger Zeit arbeite ich mit dem Clicker mit ihm und hab gutes erreicht. Er hatte z.B. auch einen recht großen Radius (viel zu groß) und ist auch ein kleiner Jäger umd Sammler. Außerdem hat er sich angewöhnt die Verantwortung zu übernehmen auch für mich, er meinte alles im Griff haben zu müssen. Ich hab ihn auf den Clicker konditioniert und draussen halt ich damit seinen Radius kleiner. Anfangs hab ich ihn keine 5m weggelassen ohne das Kommando "zu mir", er dreht ab (Blickkontakt)und kommt zu mir und holt sich sein Lecker ab. Dann darf er wieder laufen. Wieder "zu mir" usw. Nach 4 Monaten ist sein Radius viel kleiner geworden, er reagiert auf das Kommando und kommt zu mir und holt sich seine Belohnung ab. Hundebegegnungen laufen auch mit dem Clicker ab, ich erlaube ihm nicht den Chef rauzuhängen, hab die Leine hinter dem Rücken das er nicht nach vorne oder zur Seite kann und versperre ihm den Weg indem er rückwärts gehen muss. Er setzt sich dann, d.h. er gibt auf. Dann gehen wir wieder nach vorne, ich hab Leckers in der Hand und biete im die Alternative Lecker statt Pöbeln. Nimmt er Lecker und schaut mich an, ok, pöbelt er, wieder der Rückwärtsgang usw. Wir machen große Fortschritte, er ist besser abrufbar und ich nehme ihm den Stress die Verantwortung für alles tragen zu müssen. An vielen Rüden gehen wir jetzt ohne großes Gezeter vorbei. Das Bellen auf der Wiese z.B. ist nach meiner Meinung nichts anderes, als das der Hund die Verantortung für die Situation übernommen hat. Hank hat Leute im Feld die sich näherten auch fixiert und wollte hin. Mittlerweile gibts ein "zu mir" und er dreht ab, holt sich seine Belohnung ab und ist viel entspannter. Solange er meinte verantwortlich für alles zu sein, stand er eigentlich unter Dauerstress. Ich muß dazu sagen, daß ich immer mit drei Hunden unterwegs bis und die Mädchen Gottlob mit sowas kein Problem haben. Das ganze Verhalten von Hank hat sich so allmählich eingeschlichenbis ich dann gemerkt hab was da eigentlich abgeht. Ich bin ein absoluter Cklicker-Fan für das Formen von Verhalten und habe die allerbesten Erfahrungen gemacht. Im Mai waren wir in Oberammergau im Hundesprothotel Wolf, dort habe ich einen Kurs mit Hank belegt und auch für mich noch ganz viel dazugelernt.
LG
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 21:02

Sprina+Lucie schrieb:
Dieser "Click for Blick" Beitrag ist aber nicht von Ute BB oder? Ich frage mich halt ob das nicht zu Fehlverknüpfungen führen kann und man nachher das angehende Bellen schon belohnt?

Die Seite ist aber von einer Cumcane-Trainerin und daher ist der Ansatz der dahinter steht von Ute.

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Lovis
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 21:40

Also im Prinzip finde ich den Artikel ok, weil es ist ja auch Loben für ruhiges Hinsehen- das richtige Timing und negative Verhaltensketten , die sich einschleichen können (also erst mal und vor allem wieder das ins Gedächtnisrufen der Möglichkeit einer solchen Verhaltenskette- ich zumindest muss mich da immer mal wieder dran erinnern...!) muss man eben sehr genau beachten.
Daneben finde ich allerdings folgenden Satz:
Zitat :
Zeigt der Hund das Verhalten, dass wir verändern wollen, und wir weichen aus, verstärken wir u.U. das aggressive Verhalten – denn der Hund hat erreicht, was er wollte: eine Distanzvergrößerung.
Es ist ok, wenn der Hund eine Distanzvergrößerung möchte und ich darauf reagiere.am Besten wähle ich erst gar keine Distanz in der er sich aufregt, wenn es von den Gegebenheiten her geht! (Lovis Distanz wird immer geringer, aber sie bekommt die die sie möchte- da stimme ich mit Turid Rugaas und Clarissa von Reinhardt völig überein). Ich gebe ihr da auch einfach die Sicherheit, dass sie eben in Sicherheit ist-ich dazwischen und die Distanz, die sie benötigt!. Also sorry. Es gibt auch Leute, bei denen ich das bevorzuge- wenn mich dann jemand an die Leine nimmt und das Gegenteil erzwingt- na, prima Evil or Very Mad Was steckt dahinter-doch die unterschwellige Angst vor "Dominanz"?
@ Silvia: Jeder Hund ist individuell und du kennst deinen Hund ja am Besten . Grundsätzlich denke ich aber, dass der größte Teil der Leinenpöbler unsicher ist- normalerweise hat ein wirklich selbstbewusster Hund das nämlich gar nicht nötig!Eine uns beiden bekannte Hundeschule wendet ja hauptsächlich, sozusagen in allen Lebenslagen, Begrenzung (noch dazu verbunden mit Zischlauten) an. Teilweise dermaßen unangebracht, dass ich sensible Hunde sich dann völlig habe verweigern sehen (ich sage damit auf keinen Fall , dass du das so machst (bitte nicht missverstehen), sondern möchte nur meine Problem damit erklären!), eine Bordermixhündin nach ca. 20 Sekunden. Sie sollte dann weiter an der Leine von ihrer Halterin hinterhergeschleift werden, mit der Erklärung der Trainerin: "Ja, jetzt denkt die nach...". Je länger sich das bei mir gesetzt hat(te), um so entsetzter war ich und bereue heute noch, ihr nicht direkt was dazu gesagt zu haben(das ganze Ausmaß war mir aber erst richtig klar, als ich das gewälzt und sortiert hatte Rolling Eyes ), obwohl ich ja auch glaube, dass es nix genutzt hätte- sie sind davon überzeugt, gewaltfrei zu arbeiten..... Neutral :face:
Mir ist schon klar, dass "Raum" einnehmen ein Faktor ist, den man beachten muss, aber grundsätzlich habe ich persönlich mit dieser aktiven Begrenzung seit obigen Erfahrungen massive Probleme!

LG Very Happy

Tina
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 22:13

Lovis schrieb:
Daneben finde ich allerdings folgenden Satz:
Zitat :
Zeigt der Hund das Verhalten, dass wir verändern wollen, und wir weichen aus, verstärken wir u.U. das aggressive Verhalten – denn der Hund hat erreicht, was er wollte: eine Distanzvergrößerung.
Es ist ok, wenn der Hund eine Distanzvergrößerung möchte und ich darauf reagiere.am Besten wähle ich erst gar keine Distanz in der er sich aufregt, wenn es von den Gegebenheiten her geht! (Lovis Distanz wird immer geringer, aber sie bekommt die die sie möchte- da stimme ich mit Turid Rugaas und Clarissa von Reinhardt völig überein). Ich gebe ihr da auch einfach die Sicherheit, dass sie eben in Sicherheit ist-ich dazwischen und die Distanz, die sie benötigt!. Also sorry. Es gibt auch Leute, bei denen ich das bevorzuge- wenn mich dann jemand an die Leine nimmt und das Gegenteil erzwingt- na, prima Evil or Very Mad Was steckt dahinter-doch die unterschwellige Angst vor "Dominanz"?

Es steckt auf gar keinen Fall eine unterschwellige Angst vor "Dominanz" dahinter ..... hör dir mal den "Dominanz"-Vortrag von Ute an - absolut empfehlenswert!

Du darfst diesen Satz nicht aus dem Kontext nehmen. Einzeln betrachtet gebe ich dir recht, da macht er keinen Sinn.
Wenn du aber den Kontext betrachtest in dem er steht, dann macht er sehr viel Sinn.

Sie schreibt, dass die Distanz so gewählt sein muß, dass Hund ruhig bleiben kann. Es soll ein "Türöffner" sein, also dem Hund ein sinnvolles Alternativverhalten zeigen.

Hunde lernen am Erfolg, daher müssen wir genau schauen, welche Verknüpfung entsteht. Wählen wir nur die Distanzerweiterung bei aggressiven Verhalten, dann ist der Erfolg für den Hund, der größere Abstand. Wenn ich ihn für mich anschauen belohne, dann ist der Erfolg für den Hund das Futter.


Puuuhhhh, war das jetzt ansatzweise verständlich? confused
Notfalls müssen wir telefonieren....
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 22:24

Ja, schon. Und ich finde wie gesagt, das Meiste gut! Aber mein Ansatzpunkt ist, dass auch wenn aggressiv, es angstaggressiv ist, also eigentlich Angst/Unsicherheit der Auslöser. Ich habe schon verstanden, dass nicht die Verknüpfung- ich belle und werde belohnt entstehen soll, aber kann man es nicht auch so sehen- ich zeige, dass es mir zu nah ist und meine Vertrauenperson respektiert das und gibt mir die Sicherheit, die ich brauche.....
Ist bestimmt ne Gratwanderung (bei so was immer schade, dass man sich nicht eben mal treffen und es real diskutieren kann- aber so'n Klön-WE machen wir noch,gelle- ach Sprina,weißt du übrigens schon dass wir das ansatzweise bei dir geplant haben, kicher denk schon mal drüber nach, wo du deinen Mann dann hingibst - uiiiii- jetzt aber schnellllll wech..... )

LG

Tina
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 22:27

Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall eine angemessene Entfernung, die der Hund vorher schon gut meistern konnte.
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 22:35

Ja, aber , wenn er bellt, ist sie meiner Meinung nach an diesem Tag bei diesem Hund in dieser Situation eben nicht ok.

Meistens entlocken mir Helge Schneider Bilder+Nachrichten nur zehntelsekundenlang eine leichte Gänsehaut und hochgezogene Augenbrauen, aber an manchen Tagen...brrrrrrrr (habe eben irgendwo was gesehen,dass er irgendwo rumstreunt/nen Film /Show sonst was macht(deshalb dieses Beispiel) )
Also net lustig, aber schlimm: Man stelle sich stattdessen Bush vor (egal welcher )

LG

Tina
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 22:40

Da ich ja GsD nicht mit einem Leinenpöbler "gesegnet" bin, kann ich aus eigener Erfahrung nicht allzuviel dazu beitragen.
Ich kenne halt Ute und ihre Denkweise/Ansätze und kann es daher nachvollziehen.
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Di 12 Okt 2010 - 22:47

Very Happy Ja, ich sehe ja die Nachvollziehbarkeit, kann es natürlich letzendlich nur bei Lovis beobachten, sehe aber, dass es, wenn auch in kleinen Schrítten, mit dem anderen Denkansatz vorwärts geht... Very Happy
Gut ist ja auch, wenn man den Hund mental gut und positiv auslastet, vor allem mit Sachen wie Nasenarbeit. Da fällt mir Spontan ZOS und Mantrailing ein- ich gehe doch mal gucken, was unser 1. Mod, der bzw, die sich da ganz toll auskennt, so gemacht hat/für Vorschäge hat- gespannt ich bin.... !!

Ganz harmlose Grüße

Tina


P.S. ansonsten freu ich mich schon auf Sprinas GEsicht- 1. hat sie hier einen "Sermon" "durchzuarbeiten" und 2. kann sie noch ne tolle "Überraschung" finden!
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 12:12

Hilllfffffffffffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee.... ich bin doch eigentlich schon auf halbem Weg zu meinen Eltern, und dann das, komme nicht nach....


Aaaaaalso erstmal, liebe Tina:
Zitat :
ach Sprina,weißt du übrigens schon dass wir das ansatzweise bei dir geplant haben, kicher denk schon mal drüber nach, wo du deinen Mann dann hingibst - uiiiii- jetzt aber schnellllll wech..... )

Ist mir gerade alles neu, aber ich denke da müssen wir auch für Micha eine sinnvolle Alternativbeschäftigung finden ;-) - Wo wird denn das Ganze diskutiert???


Zum Thema Abstand ist mir noch folgender Text von Maria Hense in die Hände gefallen:

Zitat :
Abstand ist besser! (Wer den Text möchte melde sich bitte bei mir!!!)

Letztlich fehlt es mir oft an Dynamik, wenn ich mit meinem Hund den Abstand vergrößern will. Sie kommt in so eine "Starr-Position" rein aus der sie dann bellt. Ich muss einfach noch lernen viel früher zu reagieren und einen Bogen zu gehen bzw. den Abstand zu vergrößern aus dem sie dann ruhig hinschauen darf. In dem Kontext akzeptiere ich eine leises "Wuff", aber kein lautes "Wawaaawaaa"... dann war der Abstand zu gering.

Ach ja und das Thema Verhaltensketten gehört zu meinen liebsten überhaupt...

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Zuletzt von Sprina+Lucie am Mi 13 Okt 2010 - 21:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 20:19

Ich möchte mich auch noch mal zu Wort melden. Nicht das der Eindruck entsteht ich würde etwas von grober, schwachsinnger Verhaltensweise seitens des Hundeführers halten (Tina Du weißt). Jep, Hank ist ein mittlerweile unsicherer Hund (war nicht immer so). Das pöbeln an der Leine kommt nicht unbedingt von ungefähr. Mit 4 u. 5 Jahren waren Hanki jeweils sehr krank und hat zwei sehr schwere OP's hinter sich (beim zweiten Mal wars kurz vor knapp). In dieser Zeit mußte er lange Antib. und Schmerzmittel nehmen und war sehr angeschlagen. Wenn dann ein Hund zu nah kam hat er seine Schwäche und Unsicherheit überspielt und geknurrt, und siehe da, es wirkte. Der andere ging weg (üben übt). Na prima, klappt ja, ich bin der Chef im Ring. Und seit dieser Zeit hat sich das Pöbeln so ganz langsam gesteigert. Mit dem Begrenzen nehme ich ihm die Verantwortung in dieser Situation ab und zeige ihm, daß er sich auf mich verlassen kann und ich die Situation im Griff habe und er nicht agieren muss. Die Lecker halte ich ihm nicht vor die Nase sondern hab sie nur in der Hand, er kann die Alternative suchen. Tut er es, ist er relativ schnell entspannt. Ich weiß das er mit den Situationen wo er agieren muss (seiner Meinung nach) überfordert ist aber er nimmt meine Hilfe mittlerweile an. Wenn ich die Möglicheit habe mach ich natürlich einen Bogen, kein Hund geht freiwillig frontal auf einen Hund zu. Aber z.B. die ersten 200m bis ins Feld sind ein geteerter schmaler Feldweg mit kaum einer Möglichkeit zum Ausweichen. Wenn die Ausweichmöglichkeit in der Nähe ist, geh ich auch mal 50m zurück in den Seitenweg, aber ich will und kann nicht immer halbwegs nach Hause laufen wenn mir auf diesem Stück Weg ein Hund entgegen kommt. Doch, bei einigen mach ich das, aber nicht wegen meinen Hunden sondern wegen den anderen. Da ging nix auf 2.50m Breite. Ich merke ja immer mehr daß er viel entspannter ist und nicht bei allem und jedem die Backen aufbläst sondern auf mein Kommando freudig ankommt und sich seine Belohnung und auch verbales Lob abholt. Ich merke daß er manchmal ne Sekunde überlegt, aber mittlerweile verknüpft hat zu Frauchen gehen ist immer besser. Auch sucht er sehr oft während den Spazierganges meinen Blick, dafür lob ich ihn ganz doll fordere ihn zum Weiterlaufen auf und er hopst freudig durch die Gegend.
In diesem Sinne.
LG
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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 20:49

@ Silvia:
Zitat :
Nicht das der Eindruck entsteht ich würde etwas von grober, schwachsinnger Verhaltensweise seitens des Hundeführers halten (Tina Du weißt).
Na klar, weiß ich doch- deshalb hab ich's ja oben so betont! Very Happy
@ Sprina: Gut, dass du den Text so gefunden hast - darf man den weiter veröffentlichen im Netz- wegen Copyright? Kannst du es , wenn nicht , bitte, bitte abklären....!?
Das ist genau das, was ich von Clarissa v.Reinhardt ujnd Turid Rugas für mich bzw. uns mitgenommen habe und was für mich auch total nachvollziehbar ist- eben auch , wenn ich Lovis beobachte.
Beste Situation bis jetzt, nur in Kurzfassung- ich steh (in Turnschugen wohlgemerkt, weil so ja nicht wirklich geplant) bis zu den Knöcheln im Matsch in einem Acker, meinen Hund in den höchsten Tönen lobend und Leckerlies in sie hineinstopfend für ..genau.. eben nix, während jemand mit einem Flat Coated (zu den beiden gäbe es auch noch was zu sagen, aber hier im öffentlichen Bereich vieleicht beser net...Wink ) auf dem Weg vorbei lief und man förmlich die Wolke "Arme Irre" über seinem Kopf schweben sah !
Tja- so ist das Leben!

Off Topic:
Zitat :
Ist mir gerade alles neu, aber ich denke da müssen wir auch für Micha eine sinnvolle Alternativbeschäftigung finden ;-) - Wo wird denn das Ganze diskutiert???
Jaaaaaaaaaaaaaa...........und............. ich glaube bis jetzt nur per PN Wink /( quasi hinter deinem Rücken Ich zitiere )...uiiiiiiiiii- vielleicht aber noch beim Wichteln...?)

LG

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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 21:07

Ich finde es auf Anhieb nicht, dachte meine Datei wäre eine Kopie von irgendeinem Internettext. Nehme es mal raus, wer es haben will melde sich bitte bei mir...

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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 21:22

Bitte, bitte, bitte such es noch mal- es wäre echt so toll, wenn es hier stehen könte-oder die beiden anschreiben, ob es für sie ok ist!!

LG

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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 21:27

Ja mach ich - aber erst von Gießen aus am Samstag denke ich. Hab die Datei auch nicht hier in WIL...

Schaut mal hier:
http://www.animal-team.de/seminare.htm#Begegnungstraining2

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BeitragThema: Re: Bellverhalten bei frontalen Begegnungen und Aufregung   Mi 13 Okt 2010 - 21:30

Auja, cool, dass du das gefunden hast- wollen wir? Das würde ich LOvis und mir gerne zu Weihanchten schenken!

LG

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