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 Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?

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Lovis
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BeitragThema: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 0:54

Lovis ist ja jetzt kastriert, weil sie bei der Läufigkeit Schwierigkeiten hatte und Ausfluss dazwischen und Schmerzen, ich würde es aber nicht prophylaktisch machen lassen, weil es eben doch ein ganz schöner Eingriff ist, auch insgesamt für den Körper- z.B. auch hormontechnisch!Ich bin jetzt am Überlegen, ob sie nicht Hormone bekommen sollte (werde Frau Grebing und Frau Schömig dazu befragen!)

LG

Tina
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 13:48

Meine Hunde sind alle kastriert, schon weil ich Buben und Mädchen habe. Muffin wurde 1/2 Jahr nachdem sie ankam kastriert, Gott sei Dank muss ich sagen. Sie hatte eine Geschwulst an der Gebärmutter, noch gutartig, wäre aber entartet lt.TA. Das ist das große Problem bei Hündinnen, ab einem gewissen Alter ist dieses Risiko sehr gross. Gerade ist eine Hovawart-Hündin hier bei uns daran gestorben, Gesäugeleiste tumorös, OP hat nichts mehr bewirkt. Wenn es auffällt ist es oft schon zu spät.
Alle meine Hunde waren bisher kastriert und haben nie irgendwelche Mittel oder Hormone bekommen, war nie ein Problem. Aber das ist auch Einstellungssache, jeder wie er meint und das für richtig oder falsch hält. Und halt mal nen sextollen unkastrierten Rüden wenn ein paar Hündinnen in der Nachbarschaft sind, neee danke.
Hatten wir hier, immer ausgebüchst (Grundstück war supersicher aber er hats geschafft), und dann kam da ein Auto Evil or Very Mad .
Meine Meinung dazu und ich halt es seit dreißig Jahren so.
LG
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Lovis
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 15:13

Laut Statistiken bringt das Kastrieren zur Verhinderung von Tumoren an der Gesäugeleiste nur etwas, wenn man es am Besten vor der ersten Läufigkeit macht oder dann zumindest nach der 1. Läufigkeit. Nach der 2. Läufigkeit kastrierte Hündinnen weisen in der Häufigkeit dieser Erkrankung nur noch einen sehr geringen Unterschied zu unkastrierten auf und die Häufigkeit dieser Erkrankung bei Kastration nach der 3. ist praktisch unterschiedslos zu unkastrierten.

Das heißt , wenn einem dieses Argument wichtig ist, sollte man spätestens nach der 1. Läufigkeit kastrieren lassen.
Zu bedenken gebe ich auch, dass bei Frauen der Gebärmutetrkrebs der zweithäufigste Krebs ist- wie viele lassen sich deshalb prophylaktisch diese entfernen`? Wenn ein Mensch diese OP machen lässt, bekommt er bzw. sie dann auch Hormone..
Wie du sagst, Silvia, das muss jede/r für sich und seine Hunde selber entscheiden nach Begutachtung und Abwägung aller einem bekannter Aspekte!- sollen nur Denkanstöße an Very Happy !
Gut, dass es zum Austausch Foren gibt! Very Happy

Liebe Grüße

Tina
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 18:46

Also, wenn ein Mensch sich die Gebärmutter entfernen lässt, bekommt Frau KEINE Hormone 👅 . Diese gibt es nur wenn die Eierstöcke entfernt werden
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 18:50

Jep. Nessli ist vor der ersten Läufigkeit kastriert worden. Sie ist jetzt 11 und war 6 1/2 Jahre ein genialer Rettungshund. Sie hatte mit der frühen Kastration keine Probleme, hat sich gut entwickelt ist nur viel länger gewachsen und ist ca. 10cm größer als alle ihre Geschwister. Und bei Muffin war es wie gesagt 5 vor 12.
LG
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 20:51

Hallo ihr Lieben,

zum Thema Kastration der HÜndin, kann ich nur ja sagen. Es sei denn ich habe ein Rassetier und möchte verantwortungsvoll züchten.

Meine Jenny kam im Alter von 1 Jahr zu mir, läufig. Es konnte mir keiner sagen wie oft sie schon vorher heiß war! Ich bin nämlich die 5. Besitzerin, wohlgemerkt, sie kam mit 1 Jahr zu mir Shocked

Ab diesem Zeitpunkt war Jenny, sie ist eine Zwergspitzhündin, vier mal im Jahr läufig! Sie hatte nur die Vermehrung im Kopf, kein Spielen, Toben, einfach Hund sein. Sie war im Dauerstress!
Dann habe ich sie kastrieren lassen. Für alle Beteiligten eine segensreiche Entscheidung

Sie ist richtig fröhlich geworden, rennt und spielt und genießt ihr Leben. Jenny hat dieser Schritt einfach viel mehr Lebensqualität gebracht
Für Jenny war diese Entscheidung gut, unabhängig davon, ob sich dadurch Mammatumore überhaupt noch verhindern lassen, da sie schon 3 Jahre alt war.

Nun zu meiner anderen Hündin: Gina

Gina ist ein recht unscheinbarer Mix aus Corgi und Ichweißnichwas, sie saß, bzw. vegetierte im Tierheim dahin. Die schlechtesten Zähne, die ihr euch je vorstellen könnt und Gesäugeleistentumore, natürlich unkastriert Evil or Very Mad , die Form und Beschaffenheit ihres Gesäuges deuteten auch darauf hin, dass sie schon öfter Welpen hatte Evil or Very Mad
Sie wurde dann eben mal von ihren Besitzern in der Wohnung "vergessen" und kam ins TH, dann zu mir Very Happy

Ich hab sie operieren lassen, sie aufgepäppelt und gepflegt. Ich hänge mit ganzem Herzen an meinem Ginchen, weiß aber auch, dass sie nicht mehr so lange ihr spätes Glück genießen können wird

Es war nämlich zu spät, die Tumore haben gestreut Evil or Very Mad

Mit einer rechtzeitigen Kastration hätte Ginas Leben ganz anders aussehen können.


Liebe Grüße von Sabine und ihren beiden Mädels



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Lovis
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 10 Okt 2010 - 21:08

Wenn es sein muss, ist es ja auch für mich gar keine Frage- siehe Lovis!
Mit Gina (und unscheinbar iss gar net wahr- sie ist so lustig und weiß definitiv , was sie will - Öffnen der Leckerlitüte hört sie, Wegrufen von Mäuselöchern nicht, kann man in dem Alter ja auch wirklich nicht verlangen, dass die Ohren ALLES noch mitbekommen und so lang das Rudel noch in Sichtweite ist- 600m kein Thema- gibt's ja auch keinen ersichtlichen Grund, sich vom Loch abzuwenden ) tut es mir so arg leid und ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr noch etwas Zeit habt, die ihr miteinander genießen könnt....

LG

Tina
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 27 Okt 2010 - 23:23

@Tina:

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 27 Okt 2010 - 23:25




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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Do 4 Nov 2010 - 20:05

Aaaalso meine liebe Lucie ist derzeit wieder scheinschwanger, und DAS raubt mir echt den ALLERLETZTEN NERV!!! War heute mit ihr bei einer Freundin, die Kinder hat. 1. sie jammert die ganze Zeit rum und 2. poppt sie dann auch vor lauter Hormongestörtheit die Kinder an (Mädchen, 8 Jahre alt). Von meinen Schülern ganz zu schweigen. Die kennen das mittlerweile ja.

Ich frage mich derzeit, ob ich ihr nicht mit einer Kastration einfach das Leben einfacher mache und es entstresse...

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Do 4 Nov 2010 - 20:07

Kann dich voll verstehen! Wie wäre es mal mit einem Termin bei Frau Schömig, ob es eine naturheilkundliche Alternative gibt...?

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Do 4 Nov 2010 - 20:12

Boah es ist in etwa so als könnten wir uns an Unleidlichkeit nicht übertreffen... Micha nervt das so gar nicht, seltsam oder? Dass Frauen auch gleich so anspringen darauf...

Die Idee mit Frau Schömig ist gut, werde mich aber auch mal hierüber informieren:

Zitat :
Leider klären immer noch wenige Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalter über diese Umstände auf oder verweisen auf die Alternative, die H a l b-

K a s t r a t i o n: ein Eierstock verbleibt der Hündin, der andere und die Gebärmutter werden entfernt.

Die Ergebnisse sind überzeugend: die Hündin bleibt hormonell intakt, neigt nicht zur Gewichtszunahme mit den oben beschrieben Folgeerscheinungen und das unangenehme Harnträufeln (Inkontinenz) tritt n i c h t auf.

Die Läufigkeitssignale der Hündin sind so minimal, dass sie lediglich von Rüden wahrgenommen werden.
http://www.kritische-tiermedizin.de/kastration_huendin/Kastration.htm

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Di 9 Nov 2010 - 20:47

Interessante neue Option! Bin mal gespannt, was du da noch drüber raus findest udn was u.a. Frau Schömig dazu sagt! Übrigens kann ich dir nur Wärmstens ans HErz legen, wenn du operieren lässt- entweder bei Frau Grebing oder bei Melli/Gregor! Das sind jedenfalls die Einzigen, die meine Tiere operieren!

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Di 9 Nov 2010 - 21:16

Meine meinung, auch darauf hin das ich mir jetzt Feinde mache:

ALLES RAUS! UND RUHE IST! UND ES WIRD ALLES ENTSPANNTER; meiner Meinung nach tust du ihr so keinen gefallen..... Um das zu dämpfen gibt es auch ein Homeopathische Präparat Nymphosol, wird s.c. gespritzt gat bei BamBam recht gut geholfen, aber es kam dennoch immer und immer wieder.....

Die Homrongesteuertheit und die Scheinschwangerschaftssache haben wir bei BamBam durch... es war die Hölle für ALLE und sicher am schlimmsten für bamBam.

Oma-Kessy war auch sehr oft scheinschwanger und zweimal im jahr läufig... bis zu ihrem 10 Lebensjahr unkastriert dann kamen die Tumore... dann mit 11 die große OP, alles raus inkl Gesäuge. Und es ging ihr von Tag zu Tag besser, wenn auch nur für 4 Jahre, aber unser TA meinte (ob es wissenschaftlich Bewiesen ist oder nicht) seine Theorie wäre, je öfter die Scheinschwangerschaften, desto größer die Gefahr der MammaTumore... bei menschen gibt es wohl ähnliches zu beobachten.... allesdirngs geht es da über den Hormonspiegel poppen.... aber selbst wenn die Laktatproduktion ohne Schwangerschaft angekurbelt bzw angehoben ist, steigt die Chance einen mamma zu bekommen auf über 70%.....

So nun steinigt mich.... aber meine nächsten Hunde egal ob weiblich oder männlcih werden definitiv kastriert, Rüde wegen der Sache an sich... udn Mädels weil ichd as wie bei kessy NIE-NIE-NIE-wieder erleben mag und dies auch keinem meiner "Schutzefohlenen" mehr antun mag, dann lieber die Kastration drei Wochen schonen udn gut ist... und wenn ich könnte würde ich mich glatt daneben legen.... aber dummerweise geht an gesunde Frauen keiner ran.....

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Di 9 Nov 2010 - 21:28

Hi Biggi!

Dafür, dass jede/r seine MEinung frei sagen kann , ist ein Forum ja da und ich hoffe nicht, dass jemand Exclamation hier gesteinigt wird (so lange es im tierschutzrelavanten Bereich blei Wink - aber da geht's ja hier net drum!)
Im Endeffekt muss und wird das jeder für sich uns seien HUdne entscheiden. Die meisten Hündinnen werden ja nicht so extrem scheinschwanger udn MEnschen lassen sich ja normalerweise auch nicht prophylaktisch kastrieren, nicht mal dann, wenn sie definitiv keine Kinder mehr wollen Wink !
Gegenüber stellen möchte ich:

Zitat :
meiner Meinung nach tust du ihr so keinen gefallen
Zitat :
Die Ergebnisse sind überzeugend: die Hündin bleibt hormonell intakt, neigt nicht zur Gewichtszunahme mit den oben beschrieben Folgeerscheinungen und das unangenehme Harnträufeln (Inkontinenz) tritt n i c h t auf.

Die Läufigkeitssignale der Hündin sind so minimal, dass sie lediglich von Rüden wahrgenommen werden.

Wenn das wirklich so stimmt, wie oben beschrieben, wäre es, wenn man kastriert, doch die bessere Lösung, wenn nur noch der Rüde das wahr nimmt, gibt's auch keine schlimme Scheinschwangerschaft mehr und die Harninkontinz besonders bei einigen Rassen ist absolut nicht zu unterschätzen und auch eine ganz schöne Belastung für Mensch und Hund!

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 10 Nov 2010 - 13:48

Hallo ihr Lieben,

da ich gerade auch diese Situation erlebe, gebe ich nun auch meinen Senf dazu

Gina ist nicht kastriert, sie hatte wohl auch häufiger schon Welpen und hatte auch Scheinträchtigkeiten.
Mein Ömchen Gina hatte Gesäugetumore Rolling Eyes als ich sie vor einem Jahr aus dem Tierheim aufnahm No
Sie wurde erfolglos, da zu spät, operiert No
Mitlerweile hat sie weitere Tumore im ganzen Bauchraum verstreut! No
Ich kann sie nur noch, so lange es für sie akzeptabel ist, begleiten und sie schmerzfrei halten
Sie ist jetzt 10 Jahre alt und ich weiß nicht, ob ihr noch so ganz viel Zeit bleibt No

Jenny ist kastriert, 6,5 Jahre alt und gesund, munter und absolut fit
Sie hat die Kastration damals hervorragend durchgestanden und genießt jetzt ihr Leben

Trudi, die letzte Woche mein Rudel komplettiert hat ist unkastriert, bislang Sie ist jung, gesund und munter.

Wenn ich also jetzt Ginas und Jennys Zustand vergleiche, fällt mir die Entscheidung bei Trudi sehr leicht.
Ich lasse Trudi kastrieren. Komplett.

Wer einmal miterlebt hat, was auch ich gerade durchmache mit Gina oder was Biggi mit ihrer Hündin erlebt hat, der geht da bestimmt kein Risiko mehr ein.

Es ist kein 100% Schutz, dass weiß ich wohl!
Aber mir selbst hinterher die Vorwürfe zu machen,.....warum hast du nicht? Neutral , kann ich mir und meiner Hündin gegenüber nicht mehr verantworten,..............nicht mehr seit Gina

Durch eine Kastration nehme ich meiner Hündin einen kleinen Part ihrer Natürlichkeit. Ich schenke ihr jedoch 365 Tage im Jahr unbefangenen Kontakt mit Artgenossen, Spaß am Leben. Ich verhindere womöglich viel Schmerz und Leid und ein zu frühes Ende.


Aber ihr Lieben, .jeder muss das aus seiner persönlichen Einstellung heraus sehen. Meine Situation sagt mir aber ganz deutlich, wie ich zu einer Kastra stehe.

Liebe Grüße von Sabine und ihren Mädels

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Liebe Grüße von Sabine und ihrer Mädchengang und dem Forum-Patenlöckchen Gordy
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 10 Nov 2010 - 16:31

Habe Frau Schömig gerade auf den Anrufbeantworter gesprochen und warte auf Rückruf.

Neben der Tatsache, dass sie echt viel jammert ist es auch so, dass sie meine Schüler permanent anpoppt. Ist schon sehr hypersexuell...

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 10 Nov 2010 - 17:29

@ Harzspitz: Ähmmm.. räusper... duuuuu, das hattest du übrigens weitesgehend schon mal auf Seite 1 geschrieben, Wink
Ich kann nur wiederholen, dass mir das mit Ginchen sehr leid tut, du weißt, ich finde sie auch superknorke. Andererseits kann ich auch nur noch mal wiederholen, dass ein Schutz vor Gesäugetumoren durch Kastration nur bei einer Kastration vor der zweiten Läufigkeit Sinn macht- danach sind die Zahlen für erkrankte Hündinnen , die kastriert sind oder unkastriert weitesgehend gleich- sprich bei Trudi ist das kein Argument für die Kastration!
Ich hoffe, dass du noch einige Zeit mit deinem liebenswerten kleinen Ömchen hast!
@ Sprina: Bin mal gespannt!

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 10 Nov 2010 - 18:48

Leider noch kein Rückruf, aber ich bin jetzt gleich erstmal weg... muss Frust betrinken...

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 10 Nov 2010 - 18:51

Hi!!

Sie hat doch drei kleine Kinder. Sie wird bestimmt erst zurück rufen, wenn die im Bett sind!
Ach komm- dem Frust tut das Betrinken doch nicht wirklich gut Neutral

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 10 Nov 2010 - 19:34

*SPAM ANFANG*

Ich glaube heute war/ist Hausbesuch bei dem einen gelähmten Hund.... der leider nur noch eien Woche Galgenfrist hat, da sich nciht wirklich arg viel tut und sie das ziemlich derbe mitnimmt, Reflexe sind da aber er kann nciht aufstehen, obwohl sie meint ER WILL KÄMPFEN.... aber irgendwann geht es eben nimmer... Oder sie hirnt gerad eunsere ganzen CT- udn Röntgenbilder 👅 sind nämlich 4 CD´s voll

*SPAM ENDE*

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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   Mi 1 Feb 2012 - 18:02

Habe mich jetzt erst bis zu diesem Thread vorarbeiten können...

Ich möchte noch ein paar Dinge hinzufügen, um der Einen oder Anderen ihre individuelle Entscheidung zu erleichtern:

- den gleichen Effekt wie bei einer Frühkastration - also vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren, damit die Gefahr der Mammatumore gebannt wird - erreicht man meines Wissens nach auch, wenn man schlicht dafür sorgt, daß die junge Hündin besonders im Alter von 6 bis 10 Monaten schlank bleibt.

- manche kastrierte Hündinnen haben nach der Kastration heftige Aggressionsprobleme gegenüber anderen Hunden entwickelt. Der Testosteronspiegel steigt halt an! Die beiden solchen Hündinnen, die ich kenne, waren allerdings auch vor der OP schon eher zickig bis unfreundlich, und nun danach teils kaum zu kontrollieren von ihren zweifellos nicht geschickten Besitzern.

- es gibt noch die Möglichkeit, die Hündin sterilisieren zu lassen - so kann sie nicht tragend werden, aber die Hormone bleiben intakt und das Wesen verändert sich nicht.

- bei heftigen Scheinschwangerschaften gibt es homöopathische Mittel, die den Hormonhaushalt wieder regulieren.


Hat denn jemand von Euch Erfahrungen gemacht mit der Halbkastration? Ich finde ja, das klingt sehr interessant!

Beste Grüße,
Dörte.
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 9 Jun 2013 - 12:31

Ich finde es kein einfaches Thema...und ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht so einig ob ich es bei einem nächsten Hund, wo ich volle Bestimmung drüber haben, wieder so machen würde. Einfach weil ich mir noch einbisschen uneinig bin, ob ich eine Kastration auch als ethisch vertretbar empfinde.

Laya aber wurde noch vor der ersten Läufigkeit kastriert. Damals hat uns der Tierarzt empfohlen, dass wir, wenn wir die Hündin kastrieren lassen wollen, dies vor der ersten Läufigkeit tun sollen, um das Risikon vom Mammatumoren zu minimieren. Da meine Eltern (wir wohnen ja noch bei ihnen und Laya ist ja eigentlich unser aller Familienhund) waren für eine Kastration und da wir ohnehin nicht züchten wollten (Laya hat ja keine Papiere)haben wir es so gemacht. Das war Ende Januar 2012.
In einem Hundekurs im Oktober 2012 hiess es von der Leiterin dann, sie würde es gar nicht empfehlen die Hündin vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren, da durch dies das Wachstum und vor allem die psychische Reifung gestoptt würden, der Hund würde sozusagen immer auf dem Stand des Welpen bleiben.
Ich hab mich danach einbisschen informiert und bin immer wieder auf die Information gestossen, dass es nicht stimmen würde, dass die Hunde sich nicht mehr weiter entwickeln würden. Und meine Erfahrungen mit Laya zeigen das eigentlich auch: Zwar mag sie noch etwas verspielter sein als andere Hunde, aber auf jeden Fall hat sie im letzten Jahr doch auch wieder enorme Entwicklungsschritte gemacht und ist im Wesen fester geworden und keinesfalls auf dem Stand von Winter 2012 stehen geblieben. Und sie ist ein munterer, fröhlicher und aufgestellte Hündin.
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BeitragThema: Re: Kastrieren ja oder nein bei Hündinnen?   So 9 Jun 2013 - 12:42

Ja, wie du sagst, kein einfaches Thema. Wenn es der erste Hund ist udn die ZEit dann auch eilt, wenn es vor der ersten Läufigkeit sein soll, dann ist es halt jetzt so!
Ich finde es aber toll, dass du dir da grundsätzlich Gedanken drüber machst und es so vielschichtig betrachtest Very Happy
Das wird dem nächsten oder vieleicht Zweithudnd dann zu Gute kommen.
Wenn du dir den Thread durchliest: Ja, wenn man vor der ersten Läufigkeit kastriert, ist die Gefahr von späteren Mammatumoren am Geringsten. NEin, zum Glück bleiben sie natürlich nicht völlig auf dem Stand vom Welpen stehen, aber von der Entwicklung her ist die Kastration zwischen der ersten udn zweiten Läufigkeit vermutlich trotzdem empfehlenswerter, zumal die Prophylaxe in Bezug auf dietumore immer noch sehr hoch ist. So weit der schulmedizinische Aspekt.....
Was die ethische Seite angeht stimme ich dir völlig zu- Bei Frauen und Männern sind Krebserkrankungen an den Geschelchtsorganen die mit häufigsten, trotzdem kommt keiner auf die Idee sich vorsorglich oder gar Kinder zu kastrieren. E sist ein enormer Eingriff in den Hormonhaushalt, es ist eine heftige OP und, auch, wenn immer keiner so recht davon reden mag- ja, es ist vor allem für den Halter vieeeel bequemer! Aber man muss sich ja keine Hündin anschaffen...

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