Das kleine Hundeforum

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 Silvester

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Biggi
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BeitragThema: Re: Silvester   Sa 24 Dez 2011 - 12:28

Am besten ihr kommt ALLE zu UNS... wir kriegen hier so gut wie gar, gar ncihts mit, vielleicht die ersten Kanonnenschläge von der Budneswehr und in der Ferne ein leichtes knallen, aber anscheind nicht so derbe das es unsere Beiden stört. Das erste Jahr habe ich voll das Bespaßungsprogramm gestartet, die jahre danach haben wir verschlafen.

Gerade Rex hatte furchtbare Angst vor Gewitter, wir haben dann immer Rollos runter und uns verbarrikatiert und alles war gut.

Da lob ich mri mein Aussiedlerleben.... das schon echt fein.

Je nachdem wie die zwei dieses Jahr drauf sind gehen wir auch wieder raus und schauen uns das aus der Ferne an und lassen verbotenerweise für Kessy, Rex, Lucie und Twiggel (und all die anderen die auf der anderen Seite am Regenbogen warten) wieder eine Himmelslaterne mit Grüßen, Wünschen und Sehnsüchten drauf steigen. Und wenn sie dann verschwindet fühlen uns kurzeitig ganz NAHE!

Falls es wiedererwarten doch zu laut wird, machen wir das dann einen Tag später... aber die letzten jahre war es echt völlig OK! Bis auf den ein doer anderen vorbeifahrenden SPINNER!

Ich drück euch allen die Daumen das ihr die Nacht gut vorbei bekommt ohne größere Katastrophen.

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In den Augen meiner Tiere, steht mein ganzes Glück
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BeitragThema: Re: Silvester   Sa 24 Dez 2011 - 15:33


Meine Erfahrung ist: ganz viel beistehen wie auch immer es dem Hund gut tut. Dadurch sind wir bei Betty das erste mal richtig weiter gekommen. Wir sollten laut HuSchu ja auch einfach so tun, als ob alles normal wäre. Hat der Betty nicht geholfen (und wäre bei Liv fatal gewesen). Erst als wir in Situationen, die ihr Angst machten der Betty aktiv beistanden (mit Druck in den Arm nehmen, langsam mit Druck streicheln, ruhig mit ihr reden usw.) konnten wir enorme Fortschritte sehen.

Deshalb kann ich C. V. R.s Sichtweise aus meiner - natürlich kleinen - Erfahrung heraus nicht unterstreichen, sondern würde eher sagen: Alles was dem Hund in der Situation gut tut auch tun.

Bei Liv war es so, dass sie im Ort immer panischer wurde. Wir müssen ein Stück durch den Ort laufen, um raus zu kommen, Auto habe ich nur selten. Da sie nichts kannte, war das Laufen an sich schon eine Überforderung für sie, erst recht, wenn dann noch Menschen und Autos unterwegs waren.
Ich war ein wenig ratlos und bekam den Tipp sie notfalls einfach ein Stück zu tragen. Zuerst war ich ehrlich gestanden etwas skeptisch, aus der Sorge heraus, sie könnte sich daran gewöhnen und Rückschritte machen, aber es hat sich schnell gezeigt, es war sehr sehr hilfreich und wurde schnell nicht mehr nötig.
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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 16:44

Und weil man es so kurz vor Sylvester nicht oft genug schreiben kann: Streicheln und trösten ausdrücklich erlaubt!

http://www.cairn-energie.de/blog/2011/06/alles-halb-so-schlimm-warum-streichelnde-hande-doch-gegen-angst-wirken/
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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 17:10

Im Gegensatz zu denm Text von Diana Drewes, den mir zu larifari ist und vor allem noch teilweise sachlich falsch, finde ich den den von Patricia McConnell wirklich gut .

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"Jede Beziehung zwischen einem Tier und einem Menschen ist eine einzigartige Brücke,
gebaut, um nur diese beiden zu tragen.
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Suzanne Clothier



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Tina


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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 18:00

Aber die Kernaussage ist bei beiden, im Gegensatz zu CvR dieselbe .... 👅
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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 18:07

Dieses Jahr gibt es echt viele gute Texte zum Thema Silvester. Ute BB (http://www.cumcane.de) hat auch einen verfasst und bei Facebook eingestellt:


Unvermeidlich ... Silvester!
Nicht nur am 31. Dezember wird das neue Jahr lautstark begrüßt, sondern bereits Tage, ja Wochen vorher bemerken wir, dass Krach machen für viele Menschen offensichtlich ein selbstbelohnendes Verhalten ist. Für viele Tiere allerdings bedeutet dies eine Konfrontation mit Angstauslösern. Knallgeräusche lösen bei vielen Tieren Schreck und Angst aus, weil es Geräusche sind, die sehr plötzlich sehr intensiv auftreten. Das Gehirn eines Hundes ist darauf vorbereitet, auf genau solche Reize mit Alarmiertheit, Anspannung, Vorsicht und Fluchtverhalten zu reagieren.
Jeder Hundehalter sollte sich darauf einstellen, dass sein Hund auf Knallgeräusche reagiert. Auch Hunde, die bislang nicht offensichtlich ängstlich reagierten, könnten beim nächsten Feuerwerk betroffen sein. Denn Angst wird durch viele verschiedene Faktoren graduell abgeschwächt oder verschlimmert. So werden unterschwellig vorhandene Ängste auch für den oberflächlichen Beobachter offensichtlich, wenn der Hund zusätzlich krank ist, mit Stressoren in seinem Umfeld zu tun hat, gerade mitten in seiner Jugendentwicklung steckt oder aber zu altern beginnt.

Egal, wann, wie und wo ein Hund beginnt, Angst zu zeigen, die Empfehlungen für den Umgang mit dem Tier in diesen Situationen ähneln sich sehr. Der zentrale Punkt dieser Anleitungen lautet: Ignorieren Sie Ihren Hund, wenn er Angst hat, trösten Sie ihn keinesfalls. Trösten würde dem Tier zeigen, dass seine Angst berechtigt ist. Und so handeln viele Hundehalter gegen ihre Intuition und kümmern sich nicht um ihr Tier in den Stunden seiner Not.

Was ist dran?
Nun, zuerst stellt sich die Frage: WAS ist Trösten? Wie sieht es aus? Ist es ein typisch menschliches Verhalten oder hat es Wurzeln im Tierreich?
In der Verhaltensbiologie gibt es für das Phänomen des Tröstens einen Fachausdruck, Social Support! Das bedeutet "Soziale Unterstützung" und ist eines der Kriterien für kooperatives Verhalten in Gruppen. Menschen zeigen dieses Verhalten, aber auch viele andere Tiere, die in Gruppen leben, sind dazu fähig, geben und holen sich Social Support. Social Support bedeutet, Gruppenmitgliedern in stressenden Situationen durch körperliche Nähe und Zuwendung zu helfen. Körperliche Nähe und Zuwendung durch Bindungspartner senkt Blutdruck, Herzfrequenz und Spiegel der Stresshormone, und hilft, beängstigende Situationen besser zu bewältigen. Würde Social Support zu einer Verschlimmerung von Angstzuständen führen, hätte sich dieses sozio-positive Verhalten im Verlauf der Entwicklungsgeschichte nicht erhalten können! Keine Gruppe kann es brauchen, dass ihre Mitglieder immer ängstlicher werden.
Hundehalter sollten sich am Wissen über Sozialverhalten orientieren und ihren Tieren ausreichend Social Support geben, um ihnen durch die stressende Silvesterzeit zu helfen. Alles, was den Hund wirklich entspannt, ist Social Support und damit erlaubt. Ignorieren oder gar Wegschicken beschädigen die Beziehung zwischen Mensch und Hund, und sind darüber hinaus auch noch asozial.
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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 18:11

Naja- möglciherweise hast du ja Recht- aber wie gesagt, ich habe den Text von C. v. Reinhardt für mich trotzdem immer so interpretiert, dass man sich einfach nicht auf einmal übertrieben fürsorglich verhalten soll, wie man es sonst nie tut, so dass der Hund das Gefühl bekommt, dass man das selber auch am Rädchen dreht.... Laughing 👅
Erwähnte ich schon, dass ich ein größeres Bett braiuche.. heuuuuuul- eine Nacht mit zwei Hunden in einem 1m Bett Shocked

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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 18:26

Wie es Ute so schön schreibt: Alles was dem Hund hilft ist erlaubt.

Hast du ein Beispiel zu übertriebender Fürsorge? Ich kann es mir im Moment nicht so richtig vorstellen.

Z. B. war es für Liv anfangs hilfreich, dass ich in die Hocke ging und sie in den Arm nahm, ich trug sie sogar kleine Stücke durch den Ort, wenn es ganz schlimm wurde für sie. Das hat ihr wahnsinnig geholfen und ist inzwischen nicht mehr nötig.
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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 23:25

Hab nochmal darüber nachgedacht was gemeint sein könnte:
Wenn ich meinen zwei Mädels in Situationen, die ihnen Angst machen, dauernd bedauernd sagen würde wie schlimm das alles ist und diese Stimmung übertragen würde, dann wäre es keine Hilfe für sie. Vielleicht etwas in der Art?
Es ist ein Unterschied, ob ich vermittle: "Ich habe keine Angst und stehe dir bei, wir schaffen das prima gemeinsam" oder " Ach du armer, armer Hund, das ist alles ganz furchtbar".

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BeitragThema: Re: Silvester   Di 27 Dez 2011 - 23:43

Ja, ganz genau das meinte ich Very Happy (So wie Franzi/Tine das am Anfang dieses Threads über den armen Hund ihres Vaters schreibt (der inzwischen nicht mehr lebt, seufz)- ihr Vater ist eklig geworden und seine Frau hat den Hund hysterisch bedauert- tolle Kombi....
oder ich habe es mal erlebt, dass wir mitten im Feld mit einem Hund standen (der Hund meiner Exvermieter...). Es war alles in Ordnung, Hund schnüffelte herum, dunkel, plötzlich ging ein Fuerwerk jenseits der Lahn los (irgendein Fest, vermutlich Drachenfest). Hund hat es nicht gestört, weiter geschnüffelt. Plötzlich wurde dem Kind(naja, Jugendliche) der Vermieter die Situation klar und fing an, den Hund zu bedauern, so nach dem Motto "Ach, du meine Güte, ach du jemine...." Hund kam zu uns und versteckte sich hinter uns.....

Wie gesagt, wir werden uns mit Musik alle drei im Bett verbarikadieren mit Streicheln und schmusen und einkringeln, so wie immer, nur dass wir es dann eben ein halbes Stündchen oder so machen. Aber bei Lovis ist es eh so, wenn sie es braucht (eben schlimmes Gewitter, Silvester oder es geht ihr schlecht= krank) bleibt sie die ganze Nacht bei mir, sonst geht sie nach ner Weile auf ihr Schaffell (auf dem Sessel selbstverständlich Laughing )Phooka hat keien Angst, belibt aber garantiert auch im Bett Laughing Cool
Letztes Jahr Silvester ist sie gegen 5.30 gegangen.....

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BeitragThema: Re: Silvester   Mi 28 Dez 2011 - 0:37

Ah OK, dann verstehe ich jetzt was du meinst.

Wenn wir unterwegs sind und es gibt einen Knall (ab und an wird hier geschossen) oder Feuerwerk, dann kommt von mir der Marker und ein nettes Lob und/oder Belohnung. Ganz bestimmt aber kein: "Ojemine, wie schrecklich, es hat geknallt". Das würde meine Hunde total verunsichern. Sie holen sich ihr Leckerlie ab und gut ist es.
Bei uns werden Knaller bemerkt, weil vor allem Betty früher erstmal eine fünfzehn bis dreißig Minuten hechelnd am Boden lag, wenn es knallte oder wenn sie - auch weit entfernt - Feuerwerk hörte. Auch Liv reagierte verunsichert auf derartige Geräusche, wenn auch nicht ganz so schlimm wie Betty.
Deshalb werde ich es immer positiv belegen, einfach um das gute Level so zu erhalten oder weiter zu verbessern.

Würde jetzt eine herumschrecken (was seit längerem nicht mehr der Fall ist), dann würde ich sie in den Arm nehmen und sie ruhig loben, Entspannungssignal bringen und versuchen meine Sicherheit rüber zu bringen. Austesten was dem einzelnen Hund hilft, aber nicht hysterisch, sondern ganz ruhig, besonnen und mit meiner eigenen Sicherheit, die ich habe.

Muss gerade grinsen, denn für Betty wäre es der Alptrau, wenn sie Silvester mit uns im Bett verbringen müsste, während es für Liv - wie jede Nacht - selbstverständlich sein wird.

Betty mag gerne Abstand haben. Für sie ist wichtig, dass sie Rückzugsorte für sich alleine hat und was zu kauen. Dann kommt sie gut über die laute Jahreszeit. Sollte es zwischendurch mal schlimm für sie werden, bekommt sie ihr Thundershirt an und ich lege mich zu ihr, aber abgewandt, so dass sie den Kontakt hat, aber mehr auch nicht. Sie ist da etwas speziell.

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BeitragThema: Re: Silvester   Mi 28 Dez 2011 - 0:50

Zitat :
Muss gerade grinsen, denn für Betty wäre es der Alptrau, wenn sie Silvester mit uns im Bett verbringen müsste, während es für Liv - wie jede Nacht - selbstverständlich sein wird.

Betty mag gerne Abstand haben. Für sie ist wichtig, dass sie Rückzugsorte für sich alleine hat und was zu kauen. Dann kommt sie gut über die laute Jahreszeit. Sollte es zwischendurch mal schlimm für sie werden, bekommt sie ihr Thundershirt an und ich lege mich zu ihr, aber abgewandt, so dass sie den Kontakt hat, aber mehr auch nicht. Sie ist da etwas speziell.
Eben- für jeden Hund das was er/sei braucht......
Phooka würde auch die ganze Nacht im Bett verbringen. Weil das aber so eng ist, wäre es mir nicht Recht- habe aber heraus gefunden, dass er es total sch... findet, wenn ich mich drehe, was ich oft mache und vor allem auch direkt vor dem Einschlafen, weil dann muss er aufstehen und wieder auf der anderen Seite in meine Kniebeuge. Das ist ihm zu doof und er geht dann brummelnd ("Meine Güte, kann man denn nicht einmal 10 Minuten hier ruhig liegen und genießen und schlafen....." kicher)
Und Lovis eben geht meist, wenn ich aufhöre zu streicheln, weil ich schlafen will.....
So, verschieden sind sie halt!

Zitat :
Ganz bestimmt aber kein: "Ojemine, wie schrecklich, es hat geknallt". Das würde meine Hunde total verunsichern.
Ja, eben!!!

Zitat :
Deshalb werde ich es immer positiv belegen, einfach um das gute Level so zu erhalten oder weiter zu verbessern.
Ja , klar..... Very Happy Very Happy Very Happy

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BeitragThema: Re: Silvester   Mi 29 Feb 2012 - 20:05

Hallo zusammen!

Noch mal so als Nachtrag - das nächste Silvester kommt bestimmt Very Happy !

Angst als negative Emotion lässt sich durch Trösten nicht verstärken. Voraussetzung Exclamation ist jedoch, dass das Trösten beim Hund auch als Trösten positiv ankommt. Positive Emotionen schwächen negative!

Enthält das "gutgemeinte" Trösten des Menschen für den Hund bedrohliche Elemente (aufgeregte Stimme, festhalten, "Zwangskuscheln", über den Hund beugen etc.), dann kann das "Trösten" des Menschen durchaus angstverstärkend wirken. In diesen Fällen wird jedoch nicht direkt die Knallerei-Angst verschlimmert, sondern der Focus liegt auf den bedrohlichen Elementen. Es kann jedoch im Zuge der klassischen Konditionierung - immer wenn Knallerrei draußen, passiert auch "falschen" Trösten - eine Art Verschlimmerung eintreten.

Daher ist es wichtig, auf den Hund zu schauen. Möchte er Kontakt, entspannt er sich bei Berührungen oder sind ihm Berührungen eher unangenehm. Entspannt er in meiner Anwesenheit oder braucht er Ruhe ohne mich etc. .

Das Thundershirt hat Zara beim letzten Silvester sehr geholfen :) !

Liebe Grüße
Nicole
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BeitragThema: Re: Silvester   Mi 29 Feb 2012 - 21:24

Danke Nicole, das ist ein sehr guter Beitrag dazu Very Happy
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BeitragThema: Re: Silvester   Mi 29 Feb 2012 - 23:46

Upps- hätte ich beinahe übersehen! Embarassed

Vielen Dank Nicole- Anja hat recht. Das ist wirklich ein toller, konstruktiver Beitrag!

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