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 Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen

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Audreybesitzerin
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BeitragThema: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 15:54

Hallo zusammen,

Betty macht mir das immer wieder so bewusst wie wichtig es ist, dass Hunde ihre Ruhezeiten haben und dass man darauf achtet, dass sie nicht ständig überreizt werden. Je nach Hund kann das sehr schnell passieren.

Wir achten aus Erfahrung inzwischen sehr genau darauf, dass nach stressigen Spaziergang an dem Tag nicht mehr viel läuft, nur noch kurz zur Wiese und gut ist es. Dafür ist zu Hause Verwöhnprogramm angesagt. Was Schönes kauen dürfen, Massage, Kuschelzeiten.
Am nächsten Tag wählen wir möglichst ruhige Runden und machen nicht viel mit den Hunden.

Während Betty früher - auch nach der Einstellung der Schilddrüse - z. B. in vielen jagdlich spannenderen Gebieten nur hochaufgeregt, stakselnd und unansprechbar unterwegs war, läuft sie heutzutage dort Zeitung lesend. Noch vor zwei Jahren war es wie ein Wunder, dass sie das Zeitung lesen überhaupt anfängt in Gebieten, die insgesamt wenig reizvoll für sie waren (also kein Wild und niemand unterwegs). Aber nun wird sie immer relaxter und ansprechbarer. Ich bekomme manchmal das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht sunny

Ich schreibe dies als Hinweis für Menschen, die Hunde beherbergen, die sich z. B. schnell aufregen oder die zu ängstlichem Verhalten neigen oder die eine ordentliche Portion Jagdtrieb haben und dabei kaum ansprechbar sind.

Es macht viel Sinn auszuprobieren auf welchen Strecken die Hunde am ansprechbarsten sind und die dann auch öfter mal zu laufen. Es macht Sinn mal einen Spaziergang ausfallen zu lassen, wenn der davor sehr anstrengend für den Hund war und Exclamation lieber was richtig Großes zum Kauen zu geben, zusammen zu kuscheln und vielleicht später noch eine kleine Suchaufgabe einzubauen (nur wenn nötig, meist braucht man es nicht).
Kommt man z. B. mit dem Angstverhalten trotz gutem Training vorübergehend nicht weiter, macht gar Rückschritte --> einfach mal ein, zwei Wochen Pause machen mit dem Üben und dann schaun was passiert. Pausen können einen richtigen Entwicklungsschub einleiten. Auch beim Training an Aggressions- oder Jagdverhalten.

Sich einfühlen in den Hund, ihm möglichst viele schöne Momente schaffen, viel Entspannung....und es tut sich was in die richtige Richtung.

Ihr wisst das sicherlich alle schon, aber man kann sich nicht oft genug daran erinnern, finde ich.
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Emmaschatz
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 16:37

Da kann ich mich nur anschließen, liebe Anja. Aber es ist gut, immer mal wieder drauf hingewiesen zu werden. Manchmal "möchte" Emma nicht mal mit zur Arbeit. Wenn ich nicht so lange weg bleibe, gönne ich ihr einen "arbeitsfreien" Tag. Sie hat hier noch nie etwas angestellt, ruht sich wirklich nur aus.

Ebenso muss sie Abends nicht mit zu Nachbarn oder Freunden, ab 19:00 Uhr liegt sie auch entspannt hier, wenn wir zu Hause sind. Ihr würde dann der Schlaf fehlen. Wir haben ja auch ein paar Freunde, zu denen wir Emma gerne mitbringen dürfen - das entscheide ich aber von Fall zu Fall.
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sunshine
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 16:51

Unterschreibe ich voll und ganz ...
merken wir bei unserem Aatsche sehr.

Der macht grad große Fortschritte !
Er vergisst immer mehr seine alten Angewohnheiten
bzw. sein früheres Leben, er konnte ja nichts dafür !
Wir freuen uns.

Liebe Grüße
Ingrid mit Esteban und Aatsche
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Emmaschatz
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 17:16

Ingrid,

wir freuen uns ganz dolle mit Euch mit.
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sunshine
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 17:27

Lieb von Dir, Britta ...

Falls ich später nicht mehr dazu komme, dann möchte ich Dir eine gute Fahrt Richtung Süden
wünschen, habt auch ein paar amüsante Stunden zusammen, Du und Tina !

Natürlich hoff ich, dass die Schulung auch Deine Erwartungen erfüllen wird, Du berichtest
bestimmt drüber, wenn Du wieder gut zu Hause angekommen bist.

Alles Liebe und Gute
Ingrid mit Esteban und Aatsche
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 17:54

Ach Ingrid, das freut mich so zu lesen.

Wenn du irgendwann Lust und Zeit hast, dann würde es mich freuen, wenn du genauer darüber berichtest sunny sunny
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oldy
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 19:02

anja,
das hast du schön geschildert-genau das macht josef auch.er zeigt wenn ihm etwas zuviel ist-und das wird sofort zur kentnis genommen und akzeptiert genau so mußte man eingetlich(ich sehr oft)achten wenn horde von kinder oder andere komm an josef.er freue sich nun,wenn ich sehe das in das alles zuviel ist(zum glück mein hund zeigt mir das)breche ich kontakt sofort,nehme josef zumir und sorge das er seine ruhe hat.das finde ich auch sehr sehr wichtig.
ingrid-ganz ganz liebe grüße an dich
britta-genies zeit mit tina-du glückliche
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 19:06

Die Zeit werde ich ganz bestimmt genießen.
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oldy
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 19:24

und ich bin so was von neidisch-abbbber wenn du zurück bist-dann erwarte ich wenigstens richtiges bericht-von dir sunny
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Emmaschatz
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 20:08

OK, Gora. Vielleicht habe ich auch wieder einen Laptop dabei. Mal schauen, ob er dort läuft. Sonst wird es das einzig Negative an dem sunny Urlaub sein, eine Woche nichts von Euch hören und sehen.
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sumaco
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Do 28 Feb 2013 - 23:24

Whow,danke Anja für den anschaulichen Beitrag.Paßt genau zu unserem Thema und hilft mir sehr.

Auch daß Ingrid,Britta und Gora das so erleben ist interessant.
Bei Cooper ist das auch zu merken,wenn er genug hat,obwohl er ja noch so jung ist.Ich hatte ein Glück schon früh gelesen,wie wichtig es ist,auf ausreichend Ruhe und Schlaf zu achten.

Nun denke ich ,daß wir darauf achten,aber zur Zeit will er oft am Vormittag,wenn er merkt,daß wir länger mit ihm rauswollen,nicht unter der Eckbank vorkommen.
Und damit habe ich ein Problem:ist er erschöpft oder testet er aus?
Als wir heute zum TA wollten,wäre eigentlich Ruhezeit dran gewesen - da kam er auch wieder nicht unter der Bank vor,weder mit Rufen noch mit Leckerlies.Als wir ihn rausschieben wollten,hat er geknurrt und das geht doch nicht-da bin ich grad verzweifelt,wie wir das hinkriegen sollen.Es war nun innerhalb von ca.1/4 Jahr das 3.Mal

Könnt Ihr mir was raten?
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Lovis
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 0:21

Also zuerst zu deinen Fragen, Susanne, ich denke, die anderen werden da morgen auch noch was zu schreiben!

Zitat :
Als wir ihn rausschieben wollten,hat er geknurrt und das geht doch nicht

Warum nicht....?


Vielleicht schreibt dein Hund heute Nacht heimlich in einem Forum von Hunden für Hunde:

"OH, Mann- ich habe ihnen ganz, ganz deutlich gezeigt, dass ich NICHT möchte. Haben sie auch kapiert. Und jetzt kommt's: Was machen sie, statt mich in Ruhe zu lassen- sie versuchen mich RAUSZUSCHIEBEN. Glaubt ihr das?
Ich auch nicht..... affraid
Ich war aber nett und habe nur geknurrt... und was ist passiert- jetzt sind sie sauer auf mich und verwirrt ... aber warum? Wieso darf ich nicht sagen, dass ich es nicht ok finde, wenn sie mich zwingen wollen und warum lieben sie mich jetzt deshalb weniger
Wenn sie was nicht wollen, schreien sie (als ob ich nicht auch ein leises Nein verstehen würde Rolling Eyes ) doch auch laut nein oder aus und ich akzeptiere das und liebe sie genau so. Warum sind Menschen so viel komplizierter als wir Hunde" Neutral



Stell dir bitte vor- du liegst im Bett und bist müde, erschöpft, was auch immer, auf jeden Fall möchtest du nicht aufstehen und es ruft auch keine Pflicht (der Tierarztbesuch oder der festgelegte lange Spaziergang sind nur in meschlichen Augen Pflicht..).
Dein Mann ruft, dass du aufstehen sollst, mehrmals. Du bist mega genervt logischerweise (hast vielleicht gerade auch noch was Schönes geträumt..). Er kommt näher und ruft ungeduldiger. Und weil du ein netter Mensch bist , zeigst du ihm jetzt nicht schon die rote Karte, sondern drehst ihm nur den Rücken zu. Jetzt ergreift er dich am Bändchen deines Nachthemdes und beginnt dich aus dem Bett zu ziehen...also, wenn du jetzt nur knurrst, bist du wirklich sehr geduldig finde ich (du kannst wetten, ich knurre dann nicht nur dezent Evil or Very Mad )


Ich habe übrigens bei meinen Hunden auch einmal einen solchen Fehler gemacht:

Ungefähr 4 oder 5 Monate nachdem Phooka da war, bekamen wir den großen Schlafsessel. Ich zeigte ihn ihm. Er fand ihn irgendwie gruslig. Ich setzte mich drauf . Er hielt immer noch etwas Sicherheitsabstand. Ich hatte mich aber so darüber gefreut, dass er jetzt auch einen groß genugen Schlafsessel hat und war ganz fassungslos, dass er vor einem SESSEL Angst hatte. Also habe ich ihn gedankenlos am Halsband gegriffen und wollte ihn zu mir (und eben dem Sessel ) ziehen (ich war nicht sauer, sondern wollte eben nur, dass er sich den Sessel anschaut, weil ich vor Freude so ungeduldig war und eben aus meiner Sicht ja ein Sessel nix Schlimmes ist!).
nun kannten wir uns noch nicht sooo gut und er hatte ja schon gesagt, dass er nicht näher gehen will. Also, was blieb ihm übrig- er hat geknurrt.
Ich DEPPIN Embarassed Embarassed Embarassed !!!!!Natürlich habe ich mich bei ihm entschuldigt!
So etwas ist mir nie wieder passiert und eigentlich weiß ich es ja auch besser. Meine Hunde tun alles für mich, wenn ich sie bitte, wenn es ihnen irgendwie möglich ist
Und ich versuche sie jeden Tag immer noch ein bisschen besser lesen zu können, damit sie es nie wieder nötig haben werden zu knurren, weil ich so begriffsstutzig bin Embarassed Embarassed Embarassed
(übrigens hat er sich aber von Anfang an von mir beim TA festhalten lassen, obwohl er's auch wirklich schrecklich fand. Ich habe ihm erklärt, dass es wirklich nicht anders geht- natürlich versteht er die Worte nicht, aber die Botschaft sehr wohl!Er hat nie geknurrt , obwohl er wirklich ziemlich panisch war, mein Schatz)
Während Phooka Untersuchungen am Körper kämmen etc. am Anfang total schrecklich fand, darf ich jetzt alles, alles machen - aber er durfte sein Tempo bestimmen wie schnell er mir Vertrauen gewährt- Vertrauen ist überhaupt das Stichwort: Vertraut eurem Cooper- glaub mir, Susanne, er liebt euch genau so, wenn nicht mehr, wie ihr ihn, aber er hat eben trotzdem ein Recht, seine Grenzen zu zeigen!

edit: Wenn Cooper merkt, dass ihr seien Grenzen respektiert, wird er euch auch vertrauen, wenn es mal gar nicht geht (wichtiger TA Besuch!). Wenn er das im Moment aber noch nicht kann, lasst ihn, sagt ihm ruhig auch: Ok, wenn du jetzt nicht möchtest, dann lassen wir es jetzt. Verschiebt den TA Besuch.

Wie gesagt, sie verstehen die Worte nicht, aber die Botschaft- und Zusammenwachsen und Vertrauen dauert einfach- verzweifelt nicht.

Ich hatte da am Montag vor einer Woche ein schöner Erlebnis.
Sabine ist wirklich nett und fair zu Lena. Nur haben sie wohl am Anfang das mit dem Kommen zu oft mit "Spaß vorbei, muss an die Leine " verknüpft,weshalb das jetzt oft ein Problem ist (sie haben bei Bekannten schon nachts bis 2.00 Uhr oder so 2 Stunden versucht Hund einzufangen! ). Als Herdenschutzhund kommen dann auch ihre natürlichen Grundeigenschaften dazu. Noch dazu kommt, dass wir uns nach dem Umzug wegen der etwas größeren räumliche Entfernung und einem Pflegefall in Sabines Familie ein paar Wochen nicht gesehen haben. Auf jeden Fall wollte Lena vorletzte Woche nicht an die Leine. Wir sind noch eine kleine Runde gelaufen, keine Chance. Auch beim ran rufen udn Leckerchen geben, bleibt sie dann genau außer Greifweite , ich bin dann irgendwann mit einem Leckerchen direkt auf sie zu (sie ist supersozialisiert und wir lieben uns!) und habe ihr versprochen, dass wir uns jetzt wieder regelmäßig treffen, dass aber für heute jetzt wirklich Schluss ist und sie sich bitte anleinen lassen muss und was geschah- sie kam nah heran ohne ausweichen zu wollen, nahm das Leckerchen udn ließ sich von mir am Geschirr nehmen , schnüff!


Ansonsten zum Hauptthema:
Ja und ja und ja!
Ist bei meinen Beiden auch gaaaaanz wichtig, Gerade als Hütehunde würden sie schon weiter powern, wenn ich es ihnen vorschlage, aber: Lovis wird dann kläffig und dreht sich in eine Hibbel-Stress-Spirale und Phooka ist mental schlechter drauf obwohl eigentlich ein Sonnenschein, wenn es zu viel wird. Das ließ sich während des Umzugs nicht immer vermeiden und die Quittung denke ich,war z.B. auch . dass die Schilddrüsenwerte von Lovis so schlecht wurden, aber ich habe es auch so gemerkt.
Die Hunde hatten gestern einen tollen, aber anstrengenden Tag mit Edel. Heute früh fanden sie (Mein Wecker ging 6.00, weil ich ja hier um 7.40 mit dem Bus los musste), dass sie eigentlich noch schlafen möchten.(Heute ging es aber nicht, weil es wichtig war, dass ich so früh fahre und länger weg bin) Allerdings würden sie mich dann auch nie alleine Gassi gehen lassen. Aber wir waren wirklich nur 15 Minuten zum Lösen draußen, es gab Fressen und dann konnten sie weiter schlafen bis Edel sie gegen 11.00 geholt hat!
Heute sind sie ca. 8km am Rad mit Edel nach Kleinlinden gelaufen und bei Edel war auch relativ viel Umtrieb. Es war ein toller Tag, aber auch wirklich anstrengend. Sie liegen jetzt hier ganz platt, aber Lovis hat eine ganze Weile gebraucht bevor sie sich runter gefahren hatte.
Morgen? Morgen früh ca. 30 Minuten Schnüffelspaziergang. Dann sind sie ca. 5,5 Stunden alleine und ich denke, die werden sie wirklich schlafen. Abends habe ich Kinderbesuch (den hatte ich schon zugesagt, bevor ich wusste, dass der Donnerstag nicht ruhig verläuft!), das ist mental wieder anstrengend. Da am Sonntag Britta und Anne-Marie mit Hunden kommen , werden wir am Samstag NICHT mit Kindern trailen, sondern einen ca. 1,5 Stunden Spaziergang machen- aber ganz ruhig, zum Schnüffeln und Umschauen. Daheim dann ganz viel kuscheln und relaxen!!!(mit mir auf dem Sofa kuscheln ist TOLLL und entspannend!! )

_________________
"Jede Beziehung zwischen einem Tier und einem Menschen ist eine einzigartige Brücke,
gebaut, um nur diese beiden zu tragen.
Deshalb muss sie auch von ihnen selbst erschaffen werden“  
Suzanne Clothier



Viele Grüße
Tina


Mitglied im Circle der Kräuter- und Wetterhexen und Druiden


Zuletzt von Lovis am Fr 1 März 2013 - 0:45 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 0:41

Also, Ihr könnt mich ja nun schlagen, aber wenn wir Esteban irgendwie
schieben wollen, macht er sich ganz steif.
Das mögen Hunde einfach nicht, jedenfalls war es bislang bei all unseren so.
Nun muss es vielleicht irgendwann doch mal sein, aber wenn die Hunde dann
knurren, stört es mich nicht ... wie sollen sie denn sonst ihren Unmut zeigen ?

Wenn Esteban neben mir auf der Couch sitzt und ich ... versehentlich natürlich ! ...
mich auf ein oder zwei Haare von ihm setze ... klar, das zieht und ziept ja auch,
dann zieht er seine Lefzen hoch, auch kann es passieren, dass er, wenn ich ein
paar mehr Haare erwische, knurrt.
Ich weiß dann eigentlich sofort, was los ist ... und ändere das !
Aber ich käme nicht auf die Idee, ihn deshalb auszuschimpfen.
Ob das richtig oder falsch ist, das ist mir egal, wir empfinden das so und machen
das halt so.

Bei Dir bzw. Euch, liebe Susanne, ist es nun so, dass Ihr eigentlich gar nicht wisst,
warum Cooper knurrt, ob ihm irgendetwas weh tut, dass er nicht laufen will,
das Geschirr ihm nicht "gefällt", das erschwert die Sache.
Dass es irgendetwas gibt, was er dann in dem Augenblick nicht möchte, erkennt
man, aber ich glaube, da müsst Ihr ihn weiter beobachten, in welchen Fällen das
passiert.
Seid Ihr unterschiedlich drauf, und ich weiß das aus eigener Erfahrung, man verhält sich
anders, wenn man zum TA fahren will ... das spürt Cooper auch genau, seine einzige
"Waffe" ist, unter der Bank zu bleiben.

Da müsst Ihr eigene Trainingseinheiten finden ...
für Aatsche war ja seine Sicherheitszone das Liegen unter einem Bett ... zuerst war es
meins, dann wurde es Charles Bett.
Er ist auch nicht drunter vorgekommen, wenn wir ihn gerufen haben ... klappert die
Dose/der Deckel mit den Leckerlies, dann kommt er ... nicht sofort, nein, nach Rüdenart
dauert es, man kann bis ca. 5/10 zählen ... dann klappte es.

Das hat sich seit einigen Tagen geändert :

Er kommt nun, wenn man ihn ruft ... bezogen darauf, wenn er unterm Bett liegt oder
sich überhaupt oben in den Räumen aufhält ... er darf ja auch auf den Betten liegen,
was er auch tut ... Esteban überhaupt nicht, hat er nie versucht ... aber er hat auch
seine Sessel, oben sowie unten im Wohnzimmer.

Ist Aatsche draußen im Garten und man ruft ihn, kommt er sofort, das war von Anfang an so.
Wirklich sofort nach unserem Ankommen am 25. Juni ...
Natürlich haben wir uns gefragt, wieso es zu dem unterschiedlichen Verhalten kommt.
Aber da kann uns keiner eine Antwort geben, also haben es so hingenommen und immer
wieder weiter probiert.
Das hat sich in den letzten Tagen geändert ... es gibt z. Zt. einige Veränderungen, aber
wir wissen ja, dass es sehr lange dauern kann ... Estebans Züchterin erwähnte mal, dass
es bis zu drei Jahre dauern kann, dass ein Hund "ankommen" kann.
( für alle "Unwissenden : Aatsche kommt aus Polen, war zuletzt in einem TH in Brandenburg,
davor bei einer älteren Dame, davor bei einem Ehepaar, davor im TH in Polen ... seit dem 25. Juni
2011 lebt Aatsche bei uns. )

Auch bei Samara haben wir im Laufe des ersten Jahres immer noch weitere Veränderungen in
ihrem Verhalten feststellen können ... es hat nicht so lange gedauert wie jetzt bei Aatsche, aber
wir wussten, worauf wir uns einließen ... wir würden es immer wieder so machen.


Deshalb hab ich am Anfang zu Aatsches Verhalten in div. Beiträgen ja auch immer geschrieben,
dass er alle Zeit der Welt bekommt, dass er nicht wieder von uns weg muss, egal, was er macht.
Und wir sehen jetzt, dass unsere Geduld, unser Verständnis für sein Verhalten, genau
richtig war.
Mit Druck geht gar nichts. Jedes Tier ist ein Individium, man kann schon über 20 Jahre lang
mit Hunden zusammen leben, dann kommt ein neues Lebewesen zu einem ... und vieles ist
gaaaanz anders als gewohnt ! Da müssen sich der Zwei- und der Vierbeiner drauf einstellen,
und das kann eben eine gewisse Zeit dauern.

Susanne, das hilft Dir momentan nicht, weil Cooper ja als Welpe zu Euch gekommen ist, für
Aatsche sind wir die 4. Stelle ... da sind die Ausgangspositionen andere.

Trotzdem ist immer wieder Geduld und Verständnis angesagt, denn er will Euch auf keinen
Fall ärgern oder sonstwas ... Esteban haben wir ja auch als Welpen zu uns geholt, wir sind
mit ihm nicht anders umgegangen ... wir haben mit keinem unserer Hunde eine Huundeschule
besucht. Wir hatten nur, als wir Samara zu uns geholt haben, für ein paar Stunden Einzel-
unterricht gehabt, weil sich unsere beiden auf Spaziergängen, wenn sie zusammen an der
Leine gewesen sind, bei Begegnungen mit anderen Hunden gefetzt haben.
Also wenn uns andere nur entgegen gekommen sind ...

Aber da hatten wir die Individualdistanz unserer Hunde zueinander nicht richtig eingeschätzt, danach
war das Thema erledigt ... war aber grad auch nicht so einfach, weil ich, Charles hatte unerwartet eine OP
mit anschließender Reha, die ersten 2 Monate mit den beiden alleine unterwegs gewesen bin.

Und dann haben wir uns nochmals Hilfe geholt, um mit Aatsche Begegnungen mit anderen
Hunden zu trainieren ... aber da hat Aatsche auf dem Gelände das wohl einzige Loch im Zaun
entdeckt, weg war er... fremdes Gelände usw. ... große Angst bei seinen Menschen ... aber auch
da hatten wir Glück, Aatsche hat Charles Stimme gehört und ist gekommen.
( Waldgebiet ... sehen konnten wir uns nicht )

Aber wir haben dann auf die Hilfe verzichtet ... war der Trainerin auch natürlich seeehr unangenehm,
klar, und wenn wir jemanden einen Hinweis auf eine gute Trainerin geben sollten, würden wir sie
trotzdem aus Überzeugung weiter empfehlen ... das eine hatte mit dem anderen nicht zu tun.

Wir können das freie Laufen Aatsche noch nicht "erlauben", wie wir es ihm eigentlich wünschen würden.

Vor kurzem hat er sich beim Spaziergang im Schnee gewälzt ... Verschluss von der Schleppleine
geht auf ( war nicht mehr ok, haben wir dann natürlich festgestellt, prüft man aber ja nicht jeden Tag )
oh, kein Widerstand mehr ... also war unser Aatsche auf und davon, er ist soooooo unheimlich schnell,
Charles war total verdattert, bis er das richtig realisiert hatte, war Aatsche ein bisschen schon zu weit
weg ... aber Aatsche hat dann eine Frau mit 2 kleinen Hundis getroffen ... ja, und was glaubt Ihr, was
dann geschah ?
Frau hat keinen Menschen mehr gesehen, hat Aatsche gelockt, Aatsche ist zu ihr hin, sie hat auf dem
Geschirr seinen Namen und die Handy-Nr. lesen können, sie konnte trotz der zwei weiteren Hunde
unseren Aatsche anleinen und in Ruhe Charles anrufen ... ja, also ohne Leine lässt Aatsche sich sogar von
fremden Menschen mit fremden Hunden anleinen ... kein Gebelle, weil fremde Hundis um ihn rum waren, nichts.

Aber unsere Nerven sind momentan nicht so belastbar, als dass wir das jeden Tag ausprobieren möchten. No

So muss Aatsche also an der Schleppleine ( manchmal sind es ja mehrere Leinen, die wir miteinander
verbunden haben, wenn wir draußen im Feld sind ... ) laufen.

Natürlich wird trainiert, dass er an der Schlepp auch zurückkommt usw. ... klappt auch alles vorzüglich,
aber wie grad geschrieben, das Herz rutscht immer in die Büchs ... aber ich weiß genau, dass der Tag
kommen wird, wo ich hier schreibe, dass Aatsche frei laufen kann und gut ( und schnell ) wieder zu uns
zurückkommt.

Man, nun hab ich aber einen Roman geschrieben, weiß gar nicht, ob das jetzt so richtig hier reinpasst ...

Man kann es auch in einem Satz zusammenfassen :

Verlier nicht die Geduld, liebe Susanne ... Du liebst Cooper, Cooper liebt Dich ...

Welche Vorschläge hat denn Jenny zu diesem Verhalten von Cooper ?

Wenn es sein Rückzugsort ist, dann kann man den ja auch nicht so einfach "zumachen" ...
das versteht Cooper ja auch gar nicht.

Es interessiert mich sehr, was Ihr vorhabt bzw. was Ihr "anstellt", um Cooper zu bewegen,
unter der Bank hervorzukommen.

Einfach ist die Situation nicht, da kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

Aber sicher bin ich, dass ein Hund uns Menschen nicht "ärgern" will.

Liebe Grüße
Ingrid mit Esteban und Aatsche

PS
Susanne, zu PI mehr in den kommenden Tagen ...
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babu
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 1:27

Kann Ingrid nur recht geben. Warum Cooper nicht rauskommen will, können wir aus der
Ferne nicht sagen, aber eins ist sicher: er will euch weder testen, noch dominieren oder ärgern.
Er sagt einfach: Ich will/kann nicht. Sein gutes Recht. Eure Aufgabe: rausfinden, warum.
Babu hat sich nachts oft unter mein Bett "gearbeitet". Mußte ihn rausziehen, allein hat er es nicht geschafft.
Er hat irgendwann angefangen, mich anzuknurren. Wir haben dann mit Hilfe der TÄ herausgefunden,
daß sein Zustand sich verschlechtert hat und es ihm wehtut. Stell dir vor, ich hätte ihn Exclamation bestraft affraid
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 7:21

Liebe Susanne,
ich kann meinen Vor"schreiberinnen" nur beipflichten.

Und ich habe gelernt, dass es ganz toll ist, wenn Hunde knurren, die Lefzen zeigen und weitere Warnungen abgeben. Würde man das Knurren und Warnen unter Strafe stellen, könnte es passieren, dass der Hund eines Tages ohne Vorwarnung zubeißt. Es gibt Hunde, die das tun, da freuen sich die Halter dann wahnsinnig über das erste Knurren des Hundes, wenn sie mit ihm daran arbeiten.

Ich hoffe sehr, dass Ihr einen Weg findet, damit umzugehen. Nimm es bitte nicht persönlich, auch wenn es natürlich für Euch schwer ist.
Aber Ihr seid auf einem so guten Weg, mit Geduld wird es immer besser.

Ingrid, wie toll ist das denn, dass Aatsche sich von Fremden "helfen" lässt, um wieder zu Euch zu finden. Ich kann aber gut verstehen, dass Ihr das nicht täglich braucht. Aber Ihr seid ja auf einem guten Weg.
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Lady
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 8:20

Ich weiss nicht, ob Lady einfach ihre für sie perfekten Ruhezeiten bekommt, ob sie sich an unseren Tagesablauf so gut gewöhnt hat oder ob es an ihrer Rasse liegt - aber sie hat noch nie angezeigt, dass sie ihre Ruhe möchte... Wenn sie schläft und ich mich nur minimal bewege, sind ihre Augen offen, sie liegt also nie derart im Tiefschlaf, dass sie nicht mitbekommt wie ich im Haus herumlaufe. (Vermutlich rassebedingt)
Ich weiss, dass es Hunde gibt, die bis zu 20 von 24 Std schlafen, bei Lady sind es wochentags ca. 15 von 24 Std, am Wochenende und in den Ferien einiges weniger. Lady ist immer motiviert etwas zu tun (Hütehund halt) und kriegt man mit Auslauf nicht müde, egal wie viele Stunden man wandert! Sie lastet man nur mit Kopfarbeit richtig aus. Danach ist sie zufrieden.
Aber die Vorstellung Lady einen Tag lang nur wenig Auslauf anzubieten würde mich erschrecken - mein armer Hund Shocked Ihr könnt mich jetzt teeren und federn, aber ich frage mich manchmal einfach, ob die Leute, die sagen, ihr Hund brauche Ruhe nicht selber Ruhe brauchen und nicht laufen mögen und damit ihr Gewissen beruhigen? Ich will niemandem etwas unterstellen! Aber ich laufe JEDEN TAG und egal, wie das Wetter ist mit Lady mindestens 3 Stunden plus Pipirunden und ich finde, darauf hat mein Hund ein Anrecht. Erstens für die Muskulatur und den Kreislauf und zweitens ist das für den Hund eine Abwechslung, sonst ist der Tag ja unendlich langweilig... Ein Hund kann ja nicht wie wir gemütlich lesen, TV gucken, Radio hören, mit Freunden telefonieren, in Foren schreiben usw.
So jetzt könnt ihr über mich herfallen...
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 9:46

Hallo zusammen,

Marianne, das habe ich geschrieben:
Zitat :
Ich schreibe dies als Hinweis für Menschen, die Hunde beherbergen, die sich z. B. schnell aufregen oder die zu ängstlichem Verhalten neigen oder die eine ordentliche Portion Jagdtrieb haben und dabei kaum ansprechbar sind.

Wenn es für deine Lady so passt --> wunderbar sunny sunny

Susanne: Du hast ja schon gelesen wie hier wohl die meisten Leute dazu stehen. Ein Hund knurrt nicht ohne Grund. Unsere Betty hat uns anfangs richtiggehend angefletscht, wenn wir nur in ihre Nähe kamen. Sie hatte zuvor ihr erstes Lebensjahr Nicht mit Menschen zu tun, war völlig überfordert, hatte Angst, war gestresst. Es wäre fatal gewesen, wenn wir uns darüber geärgert hätten. Wenn wir nur in ihre Richtung schauten, beschwichtigte sie bis zum Umfallen. Wir haben ihre Grenzen respektiert, in aller Ruhe geübt und so konnte sie Vertrauen fassen. Heute können wir alles mit ihr machen.

Was mir dazu einfällt: Hat er evtl. Probleme mit dem Anziehen des Geschirrs? Liv mochte ungern in den Flur kommen vor dem Raus gehen, weil sie wusste, dass ihr dort das Geschirr angezogen wird. Es war ihr sehr unangenehm das Geschirr über den Kopf gezogen und auf den Rücken gelegt zu bekommen, so dass sie dann schon beim Anblick des Geschirrs lieber in ihr Iglu ging. Wenn du meinst das könnte ein Thema sein, dann kann man das sehr gut üben.
Z. B. das Geschirr über freies Formen erstmal positiv belegen. Es immer wenn man schöne Sachen macht bei sich tragen oder davor kurz zeigen usw.

Andere Idee wäre: Jenny mal zu euch zu einem Termin zu bestellen, damit sie sich die Situation anschaut und mit euch zusammen überlegt, wie ihr ihm da helfen könnt.
Irgendwas ist ihm unangenehm und deshalb versteckt er sich und das gilt es herauszufinden und ihm zu helfen.

Verschwende bitte keinen Gedanken daran, dass er dich austestet, bockig ist oder sonst welche Gedanken. Es ist doch positiv, dass er dir so klar sagt: "Für mich ist was nicht in Ordnung". Mehr geht nicht, alles andere ist jetzt eure Aufgabe.
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sumaco
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 10:59

Hallo Ihr Lieben

ich muß das jetzt sacken lassen und bin Euch unendlich dankbar,daß ich soviel lernen darf-alles so liebevoll.

Ich antworte später
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sumaco
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 16:21


Da bin ich wieder,ich war ganz gerührt und durcheinander vorhin.Mußte weinen und habe mich bei Cooper erstmal entschuldigt.Als ich mit ihm sprach,hat er seinen Kopf immer mit der wechselnden Tonlage bewegt-da kamen mir gleich wieder die Tränen.

Jedem Einzelnen von Euch ein dickes für Eure ausführlichen Antworten.
Ich möchte ihm diesen Rückzugsort nicht nehmen,das war schon als Idee da,aber Jenny meinte,daß es etwas Gutes ist,wenn Hund sich gerne an einen Ort zurückziehen kann und auch,daß er knurrt.
Ich muß gestehen,daß diese Denkweise schwierig ist,aber ich möchte diesen Weg auch gehen sunny
Allerdings war es noch nicht ausführlich Thema mit ihr,aber am Montag wollen wir Eizelstunden mit ihr absprechen und da sprechen wir es an.

Wir machen nun jeder 2 Einzelstunden mit ihr,aber allein,also natürlich mit Cooper.Nach dem Mundenhoferlebnis hatte Jenny uns eine liebe mail geschickt und gefragt,was wir davon halten.Tina hatte ja auch schon mal davon gesprochen und nun wird's gemacht.

Nun werde ich erstmal zum TA die Werte abholen - ach man, das ist gestern übrigens toll gelaufen.Auch nach dem "Eckbank"-Vorfall ist Cooper freudig zum TA rein.Hat zwar ziemlich gezappelt auf dem Tisch,aber es ging wohl noch.Er ist auch gleich zum TA und wollte sein Leckerlie
Der TA ist ganz offen,er wollte nur wissen warum wir die Blutabnahme wollen und auch warum wir den Ausdruck haben wollen.Das hat Manfred ihm erzählt und es war gut.

Mal sehen,ob ich es heute schaffe,nochmal hier zu sein-wir kriegen Besuch.
Wünsche Euch einen schönen Abend
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Emmaschatz
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 16:59

Liebe Susanne!

Es freut mich sehr, dass unsere Antworten hilfreich für Dich waren.

Wie schön, dass der TA-Termin für Cooper und auch für Euch so gut gelaufen ist.

Ich bin so froh, dass Ihr den eingeschlagenen guten Weg beibehalten wollt und wünsche Euch weiterhin viel Erfolg.

Über Neuigkeiten von Euch freue ich mich sehr - vor allem bin ich gespannt auf die Blutwerte. Falls der Laptop im Urlaub bei mir nicht funktioniert, habe ich ganz schön was nachzuholen, wenn ich wieder zu Hause bin. Viel Spaß bei den Einzelstunden mit Jenny.

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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 17:08

Hach super, das ist wirklich ein toller Entschluss, dass ihr zwischendurch Einzelstunden nehmen wollt. Da kann man viel effektiver an den einzelnen Themen arbeiten und wird auch selbst sicherer.

Ich weiß auch, dass es manchmal Stolpersteine gibt, da man altes Denken teilweise so verinnerlicht hat, dass neue Sichtweisen erstmal schwer nachvollziehbar sind.
Aber Tina und Britta haben so schöne Beispiele gebracht, die es aus Sicht der Hunde zeigen um was es geht.

Alle Achtung vor dir, dass du dich trotz Zweifel mit einer anderen Sichtweise beschäftigen magst und immer wieder die Kurve bekommst in Richtung Verständnis für Cooper. Das wird euch weiter bringen und gut tun
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Lady
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Fr 1 März 2013 - 21:59

Ich finde die Entscheidung zu den Einzelstunden wirklich gut Susanne! Und in dem Punkt schliesse ich mich den anderen absolut an: auch ein Hund hat das Recht sich zurückzuziehen und zu zeigen, dass er jetzt einfach mal für sich sein will und wie anders als mit Knurren soll er das zeigen? Auch unter Hunden gibt es solche, die eine grössere Individualdistanz brauchen als andere.
Unser früherer Skipper mochte kurzzeitiges Kontaktliegen sehr, aber wollte dann z.B. nicht angefasst werden, sonst ging er sofort weg. Und auch nach ca. 15 Min. Kontaktliegen ging er wieder und lag gerne im selben Raum, aber doch immer auf etwas Distanz. Wenn wir Gäste hatten, legte er sich im Wohnzimmer in eine Ecke und kamen sie ihm zu nahe, knurrte er - er wollte mind. 1 m Abstand. Wir waren der Ansicht, dass unsere Gäste das respektieren sollen, er lag ja schliesslich ganz ruhig in einer Ecke.
Kurzum, viel Erfolg! Ich bin ganz sicher, ihr schafft das.
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sumaco
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Sa 2 März 2013 - 10:47

Schon wieder ein für Euren Zuspruch.
Habe mir überlegt nun in "Cooper's Ernährung" weiter zu berichten,denn die Werte sind etwas auffällig bzgl.der Ernährung...
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oldy
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BeitragThema: Re: Hohes Stresslevel und seine Auswirkungen   Sa 2 März 2013 - 20:42

tina,ingrid und co.-ich lese mich durch und ich muß einfach sagen-DAS HABTE SOOOOO SCHÖÖÖÖN GESCHRIEBEN-und das ist so.
ich freue mich riesig das noch ein hund jetzt NOCH schöner und glücklicher lebt
sumaco :queen:
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noname
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BeitragThema: Hohes Stresslevel + seine Auswirkungen   So 3 März 2013 - 0:06

Tina , Britta, Ingrid + Anja haben alles geschrieben, was man sagen kann. Ich habe ja 4 Mäuse. Keiner von denen läßt sich schieben oder ziehen- ich will es auch nicht- aber locken kann ich sie. + wenn sie dann nicht wollen, lasse ich sie einfach in Ruhe. Kiwah geht nur noch mit ins Auto, wenn sie will. Wenn sie nicht will, bleibt sie eben daheim.
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