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 Eingehen auf Wünsche der Hunde

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BeitragThema: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 13:29

Hallo zusammen,

gestern hatte ich wieder so ein tolles Erlebnis, das sicherlich von manch anderem als negativ bewertet werden würde:

Ich lief mit Liv an der Rems. Hatte mir vor genommen eine ruhige, überschaubare Runde mit ihr zu drehen, da sie aufgrund der gesundheitlichen Probleme noch etwas KO war (zumindest zu Hause).
Normalerweise laufe ich da an der Rems entlang und dann geht es ein Stück Wald hoch und man landet wieder auf einer großen Wiese und dann geht es über einen Bauernhof zurück.
Dieses mal wollte ich die Wiese an der Rems lang laufen, ein Stück weiter als sonst und dann wieder umdrehen und den gleichen Weg zurück gehen.

Nach dem Umdrehen stellte sich Liv an die Abzweigung Richtung Wald und fragte mich, ob wir nicht da lang gehen.
Ich sagte ihr wir gehen weiter und lud sie dazu ein.
Liv setzte sich hin und fragte nochmal, ob wir nicht eigentlich den Wald hoch laufen.
Ich sagte wieder, dass wir weiter gehen.
Liv fragte nun flehentlich, ob wir doch bitte, bitte den Wald hoch laufen können. Sie hat es sehr dringend gemacht und ganz klar gesagt, dass ihr das jetzt wichtig ist.

Daraufhin entschied ich mich um und ich bin mit einem glücklichen Mäusle den Wald hoch gelaufen.

Unsere beiden Mädels haben gelernt, dass sie fragen dürfen und dass sie uns sagen dürfen was ihnen besonders wichtig ist und dass wir dann auch darauf eingehen sofern es möglich ist.
Und ich kann für mich nur sagen: Es ist so viel Wert, wenn Hunde dieses Vertrauen zu uns haben und auch die Gewissheit haben, dass was geht gemacht wird.
Hätte ich jetzt Zeitdruck gehabt oder wäre aus anderen Gründen der Meinung gewesen, dass das keine gute Idee ist, dann wären wir eben auf der Wiese zurück gelaufen. Liv hätte das problemlos akzeptiert.

Interessant ist für mich auch, dass die Hunde ganz genau wissen ab wann sich das Fragen erledigt hat.

Erlebt ihr das auch so mit euren Hunden und genießt ihr es genau wie ich oder wie steht ihr zu diesem Thema?

Bei Betty ist es übrigens besonders wertvoll, denn früher ist sie einfach gnadenlos durchgestartet, wenn sie was wollte und das ist bei einem 30kg-Hund an der Leine nicht wirklich schön.
Heute setzt sie sich vor uns hin, schnappt in der Luft herum und winkt dorthin wo sie laufen will oder zum Mauseloch zu dem sie nochmal hin will
Sie hat zwar selten auch noch ihre "moschtigen" Tage, dann hat sie keine Lust zu fragen, aber sie rast zumindest nicht mehr volle Kanüle in die Leine, sondern zeigt uns dann mit ihrem Arbeitsschritt in die entsprechende Richtung was sie will.

Spannend ist übrigens: Ich behaupte von mir, dass ich extrem konsequent bin in der Hundeerziehung Wink
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Lovis
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 14:51

Lovis schrieb:
Zitat :
Hätte ich jetzt Zeitdruck gehabt oder wäre aus anderen Gründen der Meinung gewesen, dass das keine gute Idee ist, dann wären wir eben auf der Wiese zurück gelaufen. Liv hätte das problemlos akzeptiert.

Interessant ist für mich auch, dass die Hunde ganz genau wissen ab wann sich das Fragen erledigt hat.

Sehr cool, genau wie bei uns, wobei es da in erster Liie um Hundekontakte gebt. Dann laufen wir eben noch ne Runde, wenn meie, vor allem Phooka in der Ferne eien Spielkameraden entdecken, obwohl wir schon heimwärts wollten etc. Ja, wenn ich wegen dem Bus eifach nicht länger kann, ist es auch keine Frage, dass wir eben nicht mehr spielen, sondern gehen müssen
Das Ganze hat doch auch wexer etwas mit Dickköpfigkeit der Hunde noch mit eigener Ink,onsequenz zu, sondern, wie du sagst, mit harmonischem Miteinander ud Vertrauen. Wie David Meechs Freilandu.tersuchungen ja zeigen, werden ja ( auch wenn A.B. und C.M. etc. Anhänger das ja tatsächlich erfolgreich ignorieren Rolling Eyes
) nur 60% der Entscheidungen von den Elterntieren (= Alphatiere) des Rudels getroffen und 40% von den Kindern, also Jährlingen.
Also gehört das dem Hund(eki.d) Entscheidungen überlassen zur artverechten Hundehaltung und seelischem Gleichgewicht dazu....

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"Jede Beziehung zwischen einem Tier und einem Menschen ist eine einzigartige Brücke,
gebaut, um nur diese beiden zu tragen.
Deshalb muss sie auch von ihnen selbst erschaffen werden“  
Suzanne Clothier



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Tina


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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 14:53

Stimmt bei Spielkameraden für Liv ist es bei mir auch so, dass ich dann gerne nochmal eine Extrarunde einlege, wenn ich es ermöglich kann. Wobei es bei unseren Mädels meist ums Jagen geht. Z. B. mag Liv immer gerne zu einem bestimmten Gebiet, in dem ich sie stöbern lassen kann oder eben den Wald hoch läuft sie auch gerne und auf der Wiese nach dem Wald gibt es viele wichtige Wildspuren für sie.

Als Liv das zum ersten mal zeigte (Betty ist ja schon routiniert *g*), habe ich mich einen Bär gefreut, dass sie endlich verstanden hat, dass sie sagen darf was sie will.

Edit: Tina, das ist aber auch meine Erfahrung. Ich sehe den Unterschied sehr genau zwischen Hunden, die nichts eigenständig entscheiden dürfen und nichts bestimmen dürfen und zu unseren Hunden. Das ist ein ganz anderes Vertrauensverhältnis und die Hunde haben eine deutlich gesteigerte Lebensqualität.
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Lovis
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 15:03

Ein Leben als Marionette, auch dann wenn durch positive Konditionierung erreicht, ist doch furchtbar für ein intelligentes, fühlendes Wesen. Diese Hunde haben den gleichen Ausdruck im Gesicht wie Menschenaffen in Zoos

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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 15:12

Oder morgens beim Anziehen: Geh mal ruter da, du hast dich gerade auf meine Hose gelegt. " "Oh...ist es auch ok, wenn ich mich zur Seite bewege und an deinen Rücken kuschle? " Cool Oder: Aber könntest du mir bitte, bitte noch mal kurz den Bauch kraulen, bin auch zur Seite gegangen" . Wenn sie aber merken, dass ich in Eile bin und Hund runter, Hund rutner heißt, wird das auch sofort erledigt.
( übrigens habe ich eh die Theorie, dass der Wolf sich dem Menschen anschloss, weil der ihm so schön den Bauch kraulen und er es selber nicht kann )

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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 15:17

Jaaaaa

Nachts wenn ich zu Bett gehe und Liv liegt mitten auf meinem Bett. Ich sage ihr sie soll ein bisschen auf die Seite gehen und sie schmeißt sich grinsend auf den Rücken und erwartet selbstverständlich erstmal eine ausgiebige Schmuseeinheit.

Oder ich hantiere in der Küche, die Betty kommt angerannt, schnappt in der Luft herum, tänzelt und winkt mit dem Kopf ganz hoch auf den Küchenschrank (da stehen die Kauteileimer für die Hunde).....tja, dann frage ich sie, ob sie denn wirklich was zum Kauen will und sie strahlt mich an und winkt nochmal hoch...das war es dann auch
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Dörte
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 19:49

Ich nenne das jetzt einfach mal Empathie...

Meine persönliche Theorie ist ja, daß genau die immer mehr Menschen abhanden kommt oder gekommen ist. Im hektischen Alltag, unter Druck durch Arbeit, Geld und Familie, geht sie leicht unter und verschüttet irgendwann.
Manchmal merke ich es bei mir, daß "da was fehlt" im Umgang mit Mensch und Tier, wenn ich mal wieder im Streß versinke, und dann gelingt es mir irgendwann wieder, den Kontakt herzustellen.
Z.B. neulich bei den Pferden: da wollte ich morgens mit Zeitdruck 2 Pferde zur Hufpflege holen, legte die Halfter einen Moment beiseite zum Schließen des Koppeltores, drehte mich um und sah meine dicke Cheyenne am Halfter schnuppern. Dann kam sie zu mir, holte sich eine kurze Streicheleinheit ab und ging wieder zum Halfter, drehte sich wieder zu mir... Das war ja nun ein echter Wink mit dem Zaunpfahl, den ich dann auch brav mit einem Ausritt beantwortet habe (und die Hufpflege einen Tag verschob). Da war Cheyenne sehr zufrieden mit mir!
Im Unterricht ist Empathie ein ganz großes Thema für mich - natürlich nicht unter dieser Bezeichnung, die würde die Leute nur verschrecken. Aber ich stelle z.B. immer wieder die Frage, wie das Pferd sich denn gerade wohl fühlen und worauf es Lust haben könnte. Und immer wieder bin ich erstaunt bis entsetzt, wie schwer nicht nur die Beantwortung der Frage fällt, sondern viel mehr noch: wie erstaunt viel Kinder und Erwachsene mich dann angucken in dem Sinne, warum ein Pferd eine eigene Meinung haben könnte...
Manchmal habe ich dann keine Lust mehr auf fremde Leute an meinen Tieren.

Gut, daß es dann doch Leute wie Euch gibt!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Abend,
Dörte und VierbeinerInnen.
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 20:01

Dörte:
Es ist soooo schade, dass du so weit weg wohnst.....
Ich glaube, an deiner Theorie ist Einiges dran Kommt dann halt das Konsumverhalten dazu.....
Diese ganzen Mädels, die Pferde " lieben", aber sie eigentlich nur benutzen, die Augen vor dem Alltag eines normalen Schulpferdes schließen...genau, warum soll ein Pferd was wollen..... Shocked....oh, weh, das schränkt eben auch das eigene Konsumverhalten ein.
Ja, die innere Verbindug zu ihrem Hund fehlt so vielen und über die Gefühle des Hundes spekulieren, ist dann natürlich " böse" Vermenschlichung. Rolling Eyes :!:
Sehr cool, dass du dann brav mit Cheyenne ausgeritten bist

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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 20:03

Dörte, schön was du schreibst. Und ich kenne das auch, dass ich manchmal so mit meinen Dingen beschäftigt bin, dass ich ungerecht/unfair den Hunden (oder meinen anderen Tieren) gegenüber reagiere, aber - wie du es auch schreibst - dann gibt es da eine innerliche Alarmanlage, die mir sagt, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt und die nehme ich zum Glück sehr genau wahr und kann dann auch wieder zur Besinnung kommen.

Was machst du denn genau? Bist du Reitlehrerin? Finde ich super toll, dass du so schön auf die Bedürfnisse der Pferde aufmerksam machst
Eine Freundin hat mir gerade kürzlich gesagt, dass bei den Pferden fast noch mehr im Argen liegt als bei den Hunden....und das Gefühl habe ich manchmal auch.
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 20:09


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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 20:21

Danke Tina In den Threads stand zwar meiner Meinung nach nicht drin was sie mit den Pferden macht (oder ich habe es überlesen, was sehr wahrscheinlich ist Rolling Eyes ), aber auf der Homepage von Dörte konnte ich es dann nachlesen.
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Dörte
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 20:51

Ich biete hier alles Mögliche rund ums Pferd an: Unterricht, etwas Ausbildung (nur noch mit dem Besitzer zusammen), Pension, Hufpflege. Unterricht gebe ich schon seit über 20Jahren, und leider habe ich festgestellt, daß die Menschen sich immer weiter von der Natur, den Tieren und sich selbst entfremden. Und was es alles für Bewegungsstörungen/-einschränkungen so gibt, hätte ich vor 20 Jahren nicht für möglich gehalten.
Ich mache ganz viel Gleichgewichtstraining und versuche, auf Basis von Balance und Gefühl eine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd aufzubauen. Das fällt irgendwie über die Jahre immer schwerer. Aber die Sehnsucht eben genau danach wächst, also fehlt den Menschen doch was... Wer kein Gefühl für den eigenen Körper hat, seine eigenen Füße nicht bemerkt, nicht sagen kann, wie es ihm gerade geht - wie soll der dann auf ein Tier eingehen? Mein Unterricht hat sich immer mehr zu Therapie gewandelt. Das geht schon in Ordnung, macht mich aber oft traurig.
Ob es Pferden schlechter geht als Hunden in Deutschland? Schwer zu sagen. Sie sind halt noch mehr Sportgeräte, werden benutzt, im Knast (Boxenhaltung) jederzeit verfügbar gehalten und später abgeschafft. Andererseits haben sie den Nimbus von Freiheit und Stärke, bieten vielen Menschen die Möglichkeit, den Alltag zu vergessen und einfach nur im Hier und Jetzt zu sein, und werden immer häufiger ziemlich artgerecht gehalten. Selbst Klickertraining hat in der Pferdeszene Einzug gehalten - wenn auch noch sehr schüchtern.
Bei Hunden gibt es vielleicht nicht mehr so viele Ketten- und Zwingerhunde, aber dafür viele, die völlig trostlos ihr Dasein fristen. Und es gibt Menschen, die sich um das Wohl ihrer Tiere kümmern und selbst daran wachsen.

Die Schere zwischen den Extremen geht auch hier immer weiter auf, oder bilde ich mir das ein?

Beste Grüße,
Dörte und VierbeinerInnen
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 21:03

Hallo Dörte,

kann ich mir gut vorstellen, dass du dich nicht nur um die Pferde kümmern musst, sondern auch um die Menschen.
Es fehlt einem Menschen doch auch was, wenn er sich nicht in andere (vor allem ihm nahestehende!) Lebewesen einfühlen kann.

Was den Vergleich Hund/Pferd angeht, kann ich nicht wirklich was dazu beitragen. Ich habe eine Bekannte, die mir erklärte, dass Pferde sehr dominant sind und man bei ihnen ohne Gewalt nicht auskommt, sonst wird es zu gefährlich. Da wusste ich - ohne Erfahrung mit Pferden - schon für mich, dass es da bestimmt auch andere Wege gibt.
Und nun habe ich zwei Freundinnen, die mit Pferden zu tun haben und die eben im Prinzip so berichten wie mit den Hunden....was mich nicht wundert....und sie gehen mit ihren Hunden um wie ich es kenne und Schätze.

Bei Hunden sehe ich alltäglich viel elend. Aber interessanterweise bin ich die einzige. Es wird ja leider anerkannt und bewundert, wenn ein Hund, der sich nichts mehr traut nur bei Fuß neben seinem Menschen hertrottet und wenn man in die Augen blickt hat man das Gefühl das Tier ist tot. Oder seit letztem Jahr ein Border Collie....das Mädel ist als Welpe be ihren Leuten eingezogen. Damals war sie noch offen und fröhtlich, hörte natürlich nicht zu 100%. Das war nicht erwünscht. Nach Training mit dem "Hundeflüsterer" Vorort, rennt sie nur noch hektisch geduckt durch die Welt und traut sich keinen Fehltritt. Zu ihren Menschen kriecht sie teils am Boden. Aber der Hammer ist: Das wird bewundert No No
Oder die Menschen laufen einfach vor sich hin, eine Frau telefoniert die ganze Runde....und die Hunde trotten halt vor sich hin. Klar besser als keinen Spaziergang, aber wenn sie uns sehen und wir was mit den Hunden machen, dann stehen sie mit sehnsüchtigem Blick da.....´
Ob ich mir das wohl einbilde? Ich glaube fast nein.
Abgesehen davon, dass ALLE Hunde hier bei uns geruckt und nieder gemacht werden, wenn ihr Verhalten nicht passt und wir keinerlei Lob hören für schönes Verhalten. Bei den Hunden liegt noch viel im Argen.
Und diese Beschuldigungen: "Der macht das mit Absicht" usw.
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Dörte
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 21:11

Letztendlich machen die Menschen mit ihren Hunden das, was mit ihnen gemacht wird: Mensch hat zu funktionieren, immer effektiver, um im Wettbewerb um Arbeitsplatz und Ansehen mithalten zu können. Dabei geht ja auch die menschliche Persönlichkeit "vor die Hunde". Klar, daß dann der Hund ebenso roboterhaft sein muß... Und der Frust will ja auch abgearbeitet werden...
Schrecklich. Für mich ist das Alles ein Zeichen für eine in vielen Bereichen immer unmenschlichere Gesellschaft. Wo soll dann der menschliche Umgang mit Hunden herkommen?

Au weia, wird Zeit, daß ich ins Bett komme, meine Laune ist ja sehr schwarz...

Gute Nacht,
Dörte & Co
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Di 16 Okt 2012 - 22:14

@ Anja, Tina, Dörte
unterschreibe eure Ausführungen voll und ganz.
Was mich immer "fasziniert": All die HH mit den ach so toll funktionierenden Hunden
haben Probleme, wenn es um "Vertrauensdinge" geht. Der eine läßt sich nicht bürsten,
der andere keine Zecken rausmachen, TA Besuche sind Stess oder Tabetten geben
(werde oft angestaunt, wenn ich sage: Gosche auf, Tabl rein, Gosche zu). Und das sind/waren
keine Angsthunde, sondern mal fröhliche Welpen
Wenn ein Hund gelernt hat, daß er "mitbestimmen" kann, akzeptiert er auch ein "muß sein".
Wenn mein Pyri, mein Seelenhund und Lehrmeister, beschlossen hatte, daß er jetzt Aufmerksamkeit
will, ist er gern mitten im Training wie festgewurzelt stehengeblieben, bis der Trainer ihn
auf Knien gebeten hat, weiterzugehen. Hat die Stunde immer aufgelockert.
Danke, Babu für die wundervollen Lehrjahre! :schilddanke:
Tina2


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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 8:00

Schmeißwechvorlachen....auf Knien, prust. Gibt's da Fotos von...?
Ja, mit den Angstsachen hast du so recht, da muss ich gleich an eine Frau denken mit einem total netten Hund, voll das Seelchen.....sie hat ihn recht genervt und unfreundlich aufgefordert auf's Grundstück zu gehen. Hat mir aber vorher erzählt, dass Physiotherapie nicht ginge mit ihm und Akkupunktur schon ga r nicht. Er sei so ängstlich, kämmen, Zecken fast unmöglich, deshalb zweimal scheren im Jahr- aber nur unter Vollnarkose....seufz.
Und wenn ich dann denke, wie gruslig Phooka " Manipulationen" an sich am Afag fand...Haare abschneiden war quasi Körperteile entfernen Wink
Na, und jetzt kann ich filzige Stellen sogar so rausziehen auch wenns ziept- er ergattert ja dabei genug Streicheleiheiten

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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 9:18

Waaaaah, das hätte ich zu gerne gesehen mit deinem Trainer Toll!

Liv setzt sich immer vor die Chinchillazimmertüren und fragt ob wir Chinchillas gucken.
Interessanterweise fast nur dann, wenn ich die Zeit dazu habe. Das finde ich schon spannend. Auch Betty kommt nur in die Küche, wenn die Chance darauf, dass sie auch wirklich was zu Kauen bekommt sehr groß ist.
Die Hunde haben so ein feines Gespür.

Wenn Liv langweilig ist, kommt sie zu mir her, stupst mich an und schaut mit großen Augen.

So wie die Hunde sich bei mir darauf verlassen, dass ich auf sie eingehe, wenn es geht, kann ich mich aber auch auf sie verlassen, dass sie nur fragen, wenn es ihnen wichtig ist.
Das fällt mir gerade jetzt beim Schreiben auf.
Vielleicht weil sie es gar nicht nötig haben um jeden Preis was bestimmtes zu erreichen, denn sie können ja fragen (?)

Übrigens: Beim Chinchillas gucken kann sie bei Rune und Fiene nicht rein sehen, weil das Gitter nicht ganz zum Boden geht. Sage ich ihr also wir gehen Chinchillas gucken oder sie fragt und ich gehe darauf ein, dann läuft sie rein, wartet ganz selbstverständlich, dass ich in die Hocke gehe, anschließend springt sie mit den Vorderpfoten auf meinen Schoß und schon kann sie in aller Ruhe (hahaha....sie steht ja unter Hypnose und kann vor lauter Anspannung kaum atmen Cool ) Chinchilla-TV gucken.

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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 11:28

Heute hatten wir wieder ein Paradebeispiel Exclamation.

Betty war moschtig Cool
Sie zeigt dann direkt beim Raus gehen durch ihre Körpersprache (angelegte Ohren, Arbeitsschritt, auf gar keinen Fall nach uns sehen, nicht mal schielen), dass sie heute nicht kooperativ sein wird.

Habe ich registriert und die Reaktion darauf war, dass ich sie bei der ersten Abzweigung fragte, wo sie denn laufen mag. Kurzes Grinsen ihrerseits und sie machte sich auf den Weg.
Wir liefen lange Zeit wortlos die Runde, ich lief quasi wo Betty lang lief mit. Sie rannte schnell zu einem Buschwerk und ich schickte noch mein: "Oh toll, guck ruhig mal nach" nach. NIcht weil ich das letzte Wort haben muss, sondern, weil ich ihr sagen mag, dass es OK ist, wenn sie mal ganz für sich ihr Ding machen will. Beim nächsten mal läuft sie schnurstracks in einen Seitenweg rein, auf dem oft Hunde laufen und den sie immer sehr gerne abschnüffelt. Ich sage ihr wieder, dass sie ruhig alles abschnüffeln soll und sehe wie sie grinst und zu mir schielt
Usw. usw. Im Laufe des Spaziergangs konnte sie immer mehr schielen und grinsen und zuletzt strahlte sie mich wieder an wie sie das nun fast schon dauerhaft bei den Spaziergängen macht.

Früher waren moschtige Spaziergänge Alltag und wir waren hilflos. Einerseits spürten wir, dass sie nicht anders konnte, andererseits wollten wir ja schon, dass sie in irgendeiner Form mit uns Kontakt aufnimmt und kooperiert. Aber je mehr wir versuchten an sie ran zu kommen, desto verschlossener wurde sie. Da hat uns die liebe Esther (Follmann) endlich auf den richtigen Weg gebracht.
Ich: "Esther, heute hat sie kein einziges mal nach mir geschaut und auf nichts gehört"
Esther: "Dann lauf irgendwo wo nichts los ist und lass sie ganz in Ruhe" Wink
Tja...und das war die Lösung. So einfach kann es manchmal sein *ggg*

Wir sind eine ganze Zeit lang wirklich so gelaufen, dass wir sie immer nur bestärkten in dem was sie wollte bzw. sie fragen was sie will und sie ansonsten in Ruhe ließen und dann erst konnten wir so langsam auch von ihr was erwarten/erhoffen.
Mit Gewalt erreicht man bei vielen Hunden, dass sie tun was man will, aber ich glaube bei Betty wäre das sehr, sehr schwer. Nicht weil sie so dickköpfig ist, sondern sie ist hochsensibel und dabei doch Willensstark. Ihre Kooperationsbereitschaft kann man sich nur verdienen und das haben wir an ihr so lieben gelernt.



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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 12:06

Hut ab vor Dir und dem, was Du so leistest mit Deinen Hunden!
Ich hätte große Lust, Dich und Tina und überhaupt mal persönlich kennenzulernen...

Beste Grüße,
Dörte
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 12:10

Mich hat es auch riesig gefreut, dass ihr diesen Thread so positiv aufgenommen habt und ähnliches berichten könnt. So stelle ich mir ein Miteinander mit den Schätzen vor. Humor haben, auf den Hund eingehen, nachgeben können und trotzdem weiter kommen und was erreichen. Besser geht es doch nicht oder?

Das ist übrigens das was mir selbst auch gut tut Cool
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Lovis
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 20:21

Habe heute den ersten von drei Tagen Hundeführerschein.Unter anderem war Anne- Marie da mit einem entschleunigenden Jamu Laughing Laughing Laughing Die Kinder fanden ihn total toll und ein Kind, was in den drei Tagen bewusst lernen will, Angst vor Hunden abzubauen, wollte ihn dann ständig halten und streicheln
Auf jeden Fall haben wir auch darüber geredet, dass " Spaß mit Hunden" ( eine Erwartung für der Kinder für die drei. Tage) auch bedeutet, sich Gedanken zu machen, ob der Hund auch Spaß hat und wie der Hund sich wohl fühlt, wenn er z.B. schnüffelt und wird ohne Vorwarnung brutal weggezerrt. Ein Kind schaute mich mit immer größer werdenden Augen an. Ich fragte sie..nene, wäre alles ok. Ich sprach sie dann direkt darauf an, dass sie es wohl merkwürdig fände, dass ich darüber spräche wie die Gefühle der Hunde wären. Das bejahte sie dann. Spannend auch, weil alle Kinder vorher gesagt hatten, also u.a., dass sie da wären, weil sie Tiere/ Hunde liebten...
Da besteht also ganz viel Bedarf an " Emphatieaufklärung" oder wie immer man das nennen will....

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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 17 Okt 2012 - 22:31

Hallo Tina,

gerade Kinder darauf zu sensibilisieren ist soooo wertvoll. Sie lernen ja von den Eltern meist nichts Gutes. Sieht man hier auch unterwegs mit wie wenig Einfühlungsvermögen die Kinder leider mit den Hunden umgehen, weil sie keine guten Vorbilder haben.

Klasse, dass ihr das macht
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Do 18 Okt 2012 - 9:29

Gehört eigentlich auch dazu:

Morgens nehme ich mir Zeit für die Hunde. Liv bekommt eine ausführliche Kuschel- und Schmuseeinheit und darf mich abschlotzen bis zum Abwinken und zu Betty lege ich mich dazu, rede ein bisschen mit ihr und warte ab. Gestreichelt wird sie ja nur, wenn sie von sich aus sagt, dass sie Lust hat.

Heut Morgen regte sie sich zuerst nicht, dann rieb sie mit den Pfoten über die Augen (wenn sie zeigt wo ich sie streicheln darf, grinst sie immer ganz goldig dabei) ---> also habe ich ihre Augen gerieben. Dann ging sie mit der Pfote über die Ohren --> also habe ich die Ohren gekrault....und dann schmiss sie sich doch noch auf den Rücken, brummte wohlig und ich durfte sie verschmusen.
Kann aber auch sein, dass sie sich nicht rührt und sagt: "Heute Morgen habe ich keine Lust" oder dass sie sich direkt auf den Rücken schmeißt usw.
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Lovis
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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Do 18 Okt 2012 - 10:23

Oh wie süß
Wir haben morgens auch immer Kuschelrunde im Bett
Und spätestens beim dritten Schlummerwecken des Handys habe ich die Monster dann auch ohne Aufforderung im Bett , grinsend über beide Wagen....so witzig...
Huch, Dörte, hab dich überlesen Embarassed , ja, das habe ich auch schon gedacht- kennen lernen wäre echt schön

_________________
"Jede Beziehung zwischen einem Tier und einem Menschen ist eine einzigartige Brücke,
gebaut, um nur diese beiden zu tragen.
Deshalb muss sie auch von ihnen selbst erschaffen werden“  
Suzanne Clothier



Viele Grüße
Tina


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BeitragThema: Re: Eingehen auf Wünsche der Hunde   Mi 7 Nov 2012 - 17:36


Was mir dazu gerade noch einfällt:
Wenn ich nachts ins Bett komme liegt die Liv meist erstmal nach allen Richtungen ausgestreckt über mein ganzes Bett. Damit ich mich dazu legen kann muss sie ein Stück auf die Seite gehen. Ich sage zu ihr "Seite" und sie schmeißt sich auf den Rücken und grinst. Also wird erstmal ausgiebig geschmust bis sie findet es reicht aus und dann ist sie auch bereit auf die Seite zu gehen, um sich anschließend in meine Bauchkuhle zu quetschen


Heute mit dem Apfelsuchhundle: Wir waren auf dem Rückweg, Betty hatte schon drei Äpfel aus dem Nichts gescharrt Cool , langsam wollte ich dann doch mal nach Hause. Nach dem vierten Apfel sagte ich ihr, dass jetzt "fertig" ist und dann geht sie normalerweise mit und es ist OK. Heute lief sie ein paar Schritte weiter, schabte....ihr ahnt vermutlich was zum Vorschein kam --> ein Apfel Und dann schaute sie mich flehentlich an, ob sie diesen einen nicht doch auch noch essen darf.
"Dann nimm ihn" und schon wurde auch dieser Apfel noch verspeist. Danach war es OK und wir konnten nach Hause laufen.
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Eingehen auf Wünsche der Hunde
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