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 Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?

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Sprina+Lucie
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BeitragThema: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Sa 30 Jul 2011 - 17:39


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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Sa 30 Jul 2011 - 20:18

Wie schön, dass der Artikel in einer einheimischen Zeitung steht und man die "Hundeerziehungsszene " kennt. Vorneweg finde ich von daher die Leute interessant, die das dermaßen vehement fordern. Grundsätzlich fände ich einen Hundeführerschein sehr sinnvoll, aber- habe zum Beispiel den Test aus NRW teilweise gelesen: Immer noch die alten Bilder zum Thema "Aggression" z.B. (aus den Zeiten des Behaviorismus" wie sie in meinen alten Bio- Büchern sind....) und wenn ein Großteil unserer heimischen Hundeschulen, räusper, diesen Hundestest abnimmt- Leute , die bei der Erziehung teilweise selbst auf der HP durchaus Gewaltbereitschaft signalisieren....Shocked Shocked Shocked

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"Jede Beziehung zwischen einem Tier und einem Menschen ist eine einzigartige Brücke,
gebaut, um nur diese beiden zu tragen.
Deshalb muss sie auch von ihnen selbst erschaffen werden“  
Suzanne Clothier



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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Sa 30 Jul 2011 - 22:14

Ach- mal ergänzend- besodners die Hundebesitzer dieser gewissen Hundeschulen fallen durch ihr Dominanzgeschwafel auf......Shocked

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Sa 30 Jul 2011 - 23:11

So, nachdem ich jetzt den ersten langen Beitrag aus Versehen
gelöscht habe, noch mal von vorne…





Prinzipiell bin ich auch FÜR den Hundeführerschein. Es kommt auf das WIE an, und auf das
WEN! Wenn ich mir die Hundeschulen in der Giessener Umgebung ansehe, ist leider
auch nach umfangreicher Recherche keine da, die man wirklich empfehlen kann.
Wie soll ein Hundeführer wirklich einen „ungefährlichen“ Hund heranerziehen,
wenn in den Hundeschulen zur Strafe in Hoden gezwickt wird, Wurf-Discs bereits
auf der Homepage als legitim bezeichnet werden und Fehlverknüpfungen als
scheinbar gegeben angesehen werden.








Zitat :
Die Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin
erneuert in ihrem aktuellen Jahresbericht die Forderung nach einer
Haltererlaubnis. Sie geht davon aus, dass mehr Sachkunde bei den Hundebesitzern
zu weniger gefährlichen Zwischenfällen mit Hunden führen würde. Unerzogene
Hunde würden zudem zu einer Belastung für Familie und Gesellschaft. Häufig
würden Hunde, die aufgrund der Fehler des Menschen schwierig oder
unkontrollierbar geworden sind, ins Tierheim gebracht. Da die »Schuld« beim
Hund gesucht werde, schafften sich viele sofort erneut einen Vierbeiner an.
Durch dieses Fehlverhalten, das wissen die Gießener Tierschützer nur zu gut,
werden die Tierheime schnell gefüllt.





à Zwischenfälle wegen Unwissenheit, ganz sicher


à sofortiges Hundeanschaffen auch: Aber woran liegt
es? Weil viel zu viele Hunde „einfach so“ abgegeben werden, kontrollieren alle
Tierheime nach? Wie verantwortungsvoll sind Zuchten?





Leider sagt ein Hundeführerschein sicher nicht mehr aus, als
ein Autoführerschein über den Autofahrer. Heißt der dass der Autofahrer nie
drängelt, Vorfahrten klaut, zu schnell fährt? Nur echte Einsicht wird dazu
führen, dass man sein Verhalten ändert. Echte Einsicht wird aber nur über
VERSTEHEN gehen, und das wird nicht in einer einfachen Theorieprüfung
vermittelt werden.


Viele Hundehalter kennen ja nicht einmal den klassischen
„Hundeknigge“, Hund anleinen wenn der andere auch angeleint ist, und andersrum,
wissen nicht, dass Hunde untereinander viel besser kommunizieren können wenn
wir ihre Distanz nicht beschneiden etc.





Zitat :
Wie viele Berufskollegen und Hundefreunde ist
Angelika Stahl eine Befürworterin des »Wiesbadener Manifestes«, das im vergangenen
Jahr vom Landestierschutzverband sowie namhaften Experten wie Günther Bloch und
Dr. Udo Gansloßer entworfen wurde. Darin wird gefordert: 1. Die Einführung
einer Halterschulung vor der Anschaffung eines Hundes unabhängig von der Rasse.
2. Die Sicherstellung ausreichender Freilaufmöglichkeiten für die
tierschutzgerechte Haltung der Hunde. 3. Eine Pflicht zum Abschluss einer
Tierhaftpflichtversicherung für alle Hunde. 4. Eine Identifikationsmöglichkeit
durch Chip oder Tätowierung, um alle Tiere zurückverfolgen zu können.





Zum Wiesbadener Manifest ergänzend: http://www.pet-group.de/index.php/aktuelles/199





Meiner Meinung nach ist das allergrößte Manko, dass es nur
sehr wenige qualifizierte Hundetrainer gibt! Was sicher auch an der
uneinheitlichen Ausbildung liegt, aber das kann nicht rechtfertigen, dass viele
Hundehalter mehr oder genau so viele Probleme nach dem Besuch einer HuSchu
haben…

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Sa 30 Jul 2011 - 23:19

Tja, da kann ich nur uneingeschränkt zustimmen!

Jede/r darf eben eine Hundeschule aufmachen. Fachwissen benötigt man dafür nicht wirklich. Nächste Woche gönne ich mir wohl mal ein Hausverbot bei der Hundesschule mit dem Hoden zwicken. (und wenn nur ein Hundehalter zum Nachdenken kommt!)

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Sa 30 Jul 2011 - 23:20

Zitat :
Jede/r darf eben eine Hundeschule aufmachen. Fachwissen benötigt man dafür nicht wirklich. Nächste Woche gönne ich mir wohl mal ein Hausverbot bei der Hundesschule mit dem Hoden zwicken. (und wenn nur ein Hundehalter zum Nachdenken kommt!)

SEHR GUT!!!!!

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Di 2 Aug 2011 - 9:15

Ein Hundeführerschein wäre sinnvoll, da er sicherstellt, dass sich Menschen überhaupt einmal mit Hunden und ihrem Verhalten beschäftigen. Zeitlich wäre es sogar am besten, bevor sie sich den Hund anschaffen. Neben den bereits bestehenden Inhalten sollte der Hundeführerschein meiner Meinung nach noch tiefer die artgemäßen Haltungsvoraussetzungen für Hunde verdeutlichen, die verschiedenen Stufen der Verhaltens-Eskalationsleiter aufzeigen und über Verhaltensketten schulen. Er sollte weiterhin Beobachtungsaufgaben stellen, d.h. überhaupt das aufmerksame Hinschauen schulen sowie die Fähigkeit Situationen möglichst ganzheitlich wahrzunehmen). Viele Erfahrungen zeigen, dass es aber immer wieder Menschen gibt, die sich auf "gemachten Scheinen" ausruhen bzw. möglicherweise sogar trotz besseren Wissens gegenteilig handeln. Daher wäre es auch sinnvoll, die innere Einstellung der Menschen zu erreichen und eine Ethik zu erschaffen, die im Grunde kar keinen "Scheinerwerb" mehr braucht, da es den Menschen dann ein tiefes Bedürfnis ist, verantwortungsbewußt und liebevoll mit ihren Mit-Lebewesen umzugehen. Ganz wichtig wäre es auch aufzuzeigen, dass der Mensch mit seinem eigenen Verhalten, das er vorlebt (z.B. eigenen Familienmitgliedern und natürlich dem Hund direkt gegenüber) seinen Hund stark beeinflußt. Anders ausgedrückt: ein Mensch, der immer wieder aggressive Ausbrüche hat, kann noch soviel Methode xyz anwenden, der Hund wird (je nach Individuum und Sozialisierung) mehr oder weniger das Verhalten des Menschen spiegeln.

Es grüßt Euch herzlich Anke
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Alma
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Di 2 Aug 2011 - 22:37

GROSSES THEMA.....

....und meine Vorschreiber haben ganz recht!!
Es fehlen GUTE Hundetrainer und leider kann hier in Deutschland sich jeder so nennen und sich an Hunden vergehen pale

Es sollte was passieren in dieser Richtung, aber für mich ist das wieder so das die Politiker im Zugzwang sind, was willkührlich beschließen aber nicht an die Umsetztung denken! Das überlassen sie dann lieber anderen! und die wollen dann Geld damit machen, im schlimmsten Fall!

Es wird immer von gut sozialisierten Hunden gesprochen und wo sind die gut sozialisierten Hundeführer?!?!

Ich kann meine ganzen Gedanken dazu nur schlecht in Worte fassen (viel zu viel Knoten im Kopf)

Was ist mit den Leuten die schon Jahrzehnte einen Hund halten und ihn immer noch so wie vor 20 Jahren erziehen!
Die brauchen keinen Hundeführerschein machen und viele dieser Personen hätten es doch gerade nötig!!

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Liebe Grüsse
Sabine samt Almatier und MiniMann
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noname
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BeitragThema: Hundeführerschein   Mi 3 Aug 2011 - 22:39

Liebe Sabine, wir haben im Dorf einen Mann- angeblich Trainer???= kann man nicht nachprüfen. Er hat 2 Mallinois. Ich bete immer, wenn wir ihm begegnen, daß seine Leinen halten. Vom älteren Hund kann ich außer zu seinem jetzigen Verhalten, nichts sagen. Der jüngere war ein ganz normaler, liebenswürdig wedelnder Welpe, der zu KEINEM anderen Hund in die Nähe durfte. Der Besitzer hat es grob verhindert. Der jüngere Hund ist jetzt auch ca 2 Jahre alt+ genau so wie der ältere Rüde. Zum Glück sehen wir uns nicht oft in der Landschaft, weil ich mich fürchte; + mit Grund. Der Hundeführerschein ist schon sinnvoll, wenn man eine ruhige+ völlig gewaltfreie Ausbildungsstätte haben kann. Ist das nicht der Fall, wird es eher zum Alptraum für Hund+ Besitzer. Es ist ein großes Thema, da hast Du völlig recht.
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Lady
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 9:00

Bei uns in der Schweiz MUSS jeder, der sich einen Hund anschaffen will, als

ERSTHUNDEHALTER einen 1 tägigen Theoriekurs absolvieren, bevor er den Hund zu sich holen darf

im Theoriekurs lernt die Person, was ein Hund braucht, also Auslauf, Beschäftigung, Erziehung, Körbchen, Leine usw.

sobald er Ersthundehalter den Hund geholt hat, MUSS er innerhalb einem Jahr noch einen Erziehungskurs besuchen!

HUNDEHALTER, der schon Hunde hatte müssen bei der neuerlichen Anschaffung eines Hundes innerhalb des ersten Jahres nach Anschaffung einen Erziehungskurs besuchen.

Das ist bei uns PFLICHT! Die Erziehungskurse werden alle von zertifizierten Trainern geleitet und nach einem Jahr muss der Hundehalter das Zertifikat ans Veterinäramt schicken, um zu beweisen, dass er den Erziehungskurs besucht hat. Andernfalls bekommt er eine Busse, eine neue Frist und wenn er diese wieder ungenutzt verstreichen lässt, wird der Hund weggenommen. Das ist allerdings bisher noch nie nötig geworden Very Happy
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 12:14

Für eine solche Vorgehensweise bin ich schon lange!!!!

Ich hab grad jetzt wieder im Bekanntenkreis eine Fall , wo ich es kommen sehe , dass die momentan 6 Monate alte Schäfihündin irgenwann weg gegeben wird , weil sie ihren Allerwertesten nicht hochkriegen um den Hund zu erziehen.

Letzten Sonntag war ich gut eineinhalb Stunden mit ihnen unterwegs und hab ihnen ein paar Tricks und Kniffe verraten , ihnen (mal wieder) meine Hilfe angeboten......... es kommt bis heute nichts zurück. pale
Schade um den Hund!
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 15:06

Unsere früheren Beiträge habt ihr euch aber schon durchgelesen.....?

Es kommt drauf an, wer den Hundeführerschein anbietet. Es ist ja schon der bürokrative Mitteleuropäer dessen Herz bei dem Gedanken an ein amtlich (mehr oder weniger) gestempeltes/abgesegnetes Stück Papier höher schlägt.
Grundsätzlich bin ich absolut dafür, dass jeder Hunderhalter VORHER Grundkenntnisse erwirbt und mit seinem Hund lernt- nur ist das in sehr vielen Hundeschulen ja eben sogar nicht gegeben.
Und ich kenne genügend Hund/Mensch Teams die eine Begleithundeprüfung haben und im Alltag Katastrophen sind! besodners die VDH Prüfung besteht nur in einer auswendig erlernbaren Reihenfolge von Übungen auf dem Platz.

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 16:37

Ich habe auch den sogenannten Hundeführerschein. Den Theorieteil haben wir mit der Trainerin vorher geübt. No Wider besseres confused Wissen, haben wir Sachen angekreuzt, die uns (und auch der Trainerin) im wirklichen Leben nicht einfielen, aber wir wollten ja nicht durchfallen.

Beim praktischen Teil haben sich die Prüferinnen als sehr Very Happy nett erwiesen. Die Hunde durften vor der "strengen" Prüfung springen und hüpfen, die Prüferinnen begrüßen. Danach ging der praktische Teil relativ einfach. Wir hatten zwar Punktabzüge, Emma wurde als Clown 🤡 bezeichnet, aber wir haben bestanden. Emma hat eine neue Übung vorgestellt - das PLATZ VOR. Geübt hatten wir immer SITZ VOR. Emma hat es bei der Prüfung abgewandelt. Very Happy

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 19:22

Ich habe mich mit Shari damals geweigert während der Vorbereitung auf die Prüfung , das Schema so zu laufen wie es vorgegeben war , denn meine Shari hat die Schritte "mitgezählt" und als ich mich in der Freifolge einmal verzählt hatte , lief ich plötzlich ohne Hund.
Die hatte genau an der richtigen Stelle "sitz" gemacht.
Von da an bin ich ohne Plan kreuz und quer über den Platz gelaufen und habe Shari ganz willkürlich Kommandos gegeben.
Der Hund soll ja nicht auswendig lernen sondern gehorchen .

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Lovis
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 20:48

Ja, eben man kann mitzählen. Aber selbst , wenn man das nicht so macht- einfach ein paar Runden mit Sitz ud Platz und Bleib auf dem Hundeplatz sagen doch gar nichts über die Alltagstauglichkeit eines Hundes aus. GAR NICHTS.
Versteht mich nicht falsch: Ich meine jetzt damit nicht , dass eure Hunde nicht alltagstaugich sind, sodnern dass sie es nicht wegen einem VDH Hundeführerschein sind und dass ich außerdem Hudne kenne, die diesen haben und draußen mit Besitzer eine Katastrophe sind!

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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 20:52

Da gebe ich Dir voll und ganz Recht.

Aber ich dachte, es schadet nicht, so einen Schein in der Tasche zu haben, gerade für den Urlaub in Österreich. Es hat aber noch nie jemand danach gefragt.
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oldy
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 21:05

ich wünsche mir auch hundeführoschein ,da ich denke das andere leute werden mehr respekt schenken hundemenschen .andere seite,denke ich ,das dann wenniger hunde leiden werden unten menschen da durch hundeführoschein werden lehrnen können das hund nicht eine sache ist sonder ein fast gleichberechtige lebenwessen.
natürlich das nur wenn nur ausgebildete leute mit kentnisen solche prüfunge machen werden,werde ein hundeprüfung auch was bedeutet.so wie das heute läuft-ist uninteresant und wird nicht mit achtung genommen-berechtigt.
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babu
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 21:20

Solange die Hunde"sport"vereine unter dem VDH die BH in ihren Krallen haben, hat das ganze mit
dem normalen Leben nix zu tun. Auf dem Platz läuft Antek neben mir wie ein Lippizaner, aufmerksam
mich anhimmelnd. Draußen zieht er wie ein Schlittenhund nach allem, was ihn interessiert.
Und die "Sachkundeprüfung" kannste schmeißen.
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Lovis
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   So 24 Feb 2013 - 21:25


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BeitragThema: Verhalten-Erziehung-Ausbildung Hundeführerschein ja oder nein   Mo 25 Feb 2013 - 0:05

Garantiert laufe ich jetzt mal wieder mit dem Arsch auf Grundeis. Ich halte sowohl einen Hundeführerschein nach VDH-Regeln als auch eine BH nach VDH-Regeln für durchaus sinnvoll. Natürlich hat kein Mensch dadurch im wirklichen Leben einen Blumentopf gewonnen + der Hund auch nur, wenn der Mensch weiter + immer konsequent mit dem Hund übt.. Im wirklichen Leben. Heute hatte ich wieder ein interessantes Erlebnis.Beim nachmittäglichen Spaziergang kam von hinten ein zaghaftes:"Hallo?" Meine beiden Labbydamen waren hinter mir. Da waren auch 2 Spaziergänger hinter mir, ein Ehepaar. Ich rief alle 3 ins Sitz- erinnert Euch, Kiwah ist im Auto-, woraufhin dioe Leute zu mir kamen + die Frau erzählte, daß ihre beiden Kinder schon von Hunden gebissen worden wären. Habe dann einen Vortrag über meine Hunde gehalten= sie namentlich vorgestellt + ihre Eigenschaften. Sie haben lieb + angetan zugehört, zumal die Hunde artig saßen. Habe mich bedankt, daß sie von Weitem auf ihre Hundeangst aufmerksam gemacht haben. Habe ihnen ein winziges Bischen Hundeangst genommen, hoffe ich. Ich habe im Schnitt wirklich gehorsame Hunde, einfach, weil ich bei jedem Spaziergang übe. Rein nebenbei. Bei Fuß,sitz, Platz. WARTE. Einfach immer. Jeden Spaziergang. Ich kann mich einfach von 3 Hunden nicht durch die Gegend ziehen lassen, also ist üben auch ein täglich mehrfach wiederholtes Programm. Ich gehe auch nach wie vor sporadisch zu meinem Hundeverein, da wir sehr gute Trainer haben= mit Liebe, Geduld + Konsequenz. Kein Hund gehorcht automatisch. + bei der Bh-Ausbildung hat man die Wahl zwischen 30-40 Schritten. Ich habe nie bei der gleichen Schrittfolge angehalten. Keiner meiner Hunde wußte, wo ich ein Kommando gebe. Meine Hunde gehorchen auch im Gelände, notfalls. Es muß die Tonlage sein. Wenn es ernst wird, rufe ich sehr ruhig:Hier. Die Hunde merken den Unterschied schon, ob ich es ernst meine oder nicht. Sie sind alle weit entfernt von einem perfekten Hund. Aber sie hören halbwegs. Ich habe nie eine Laufleine eingesetzt, aber jede Menge Leckerchen. Großes stimmliches Lob + Leckerchen, wenn sie gehorchen. + wie schon bis zum Erbrechen erwähnt= Übung immer. Einschließlich Platz + bleib + ich gehe weg. Oder =Sitz + bleib. Bei jedem Spaziergang. Leine ziehen ist nicht. Notfalls gehe ich mit dem Leinenzieher einzeln, solange, bis er es läßt.- Bequeme Hunde zu haben ist viel Arbeit + tägliche Übung. Das ist wie reiten, auch ein Pferd bleibt nur gut zu reiten durch Übung. Übrigens hat Berti immer noch taube Ohren, wenn er eine Wildspur hat, die ihn interessiert. Aber er kommt schnell zurück. Melly ist in 99 Fällen abrufbar. Frieda rennt lauwarm ca 30 Meter. Ich habe keineswegs einfache Hunde. Ich erinnere sie täglich wenigstens 10x an gelernte Worte + was sie bedeuten. Meine Hunde sind der lebende Beweis, das auch älter übernommene Hunde sehr lernfähig sind. Immer mit kleinen Macken, aber sehr lernfähig+ im Endeffekt auch sehr gehorsam. Auch freilaufend, was meine ja in 99 von 100 Möglichkeiten sind. + jetzt könnt Ihr mal alle über mich herfallen, es wird mir doch ein mittleres Vergnügen sein.
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babu
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Mo 25 Feb 2013 - 0:27

Liebe Eva, ich denke garnicht dran, über dich herzufallen.
Aber, da ich mich ja gerade in der BH Vorbereitung übe Embarassed sehe ich den -für mich-
großen Unterschied zwischen den täglichen "Hund kann sich in der Öffentlichkeit benehmen"
Übungen und dem, was ich auf dem Platz tue. Dort studiere ich eine Choreographie
ein, wie gewünscht "in sportlicher Haltung", unterwegs versuche ich den Hunden soviel
Freiraum wie möglich zu geben, ohne das sie andere Menschen oder Tiere belästigen.
So wie du das auch tust.
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noname
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BeitragThema: Hundeführerschein   Mo 25 Feb 2013 - 3:13

Liebe Tina 2. ich drücke alle Daumen, daß Du die BH-Prüfung schaffst, es ist ein mühsamer Weg. + es sagt tatsächlich wenig über die Alltagstauglichkeit der Hunde aus, weil alle Hunde sehr klug sind. Darum müssen meine zwischendurch immer mal Gehorsam üben. Jeden Tag, den Gott in die Welt gibt. + glaub bloß nicht, daß mir das Spaß macht. Ist aber sehr hilfreich. Lieben Gruß. PS:Meine kleine Kiwah, Wolsspitzmix, hat keine BH. War aber, solange sie laufen konnte, die Einzige, mit der ich an jedes Büffet gehen konnte + meinen Teller füllen + unbeschadet an meinen Platz bringen. Hund, Teller, Getränk. Würde ich mit keinem der 3 Großen probieren. Das Lokal würde mich zu Recht auf einen neuen Teppich verklagen. soviel zur BH. Kiwah ist ein Ausnahmehund. Sowas hat man nur einmal im Leben oder nie. Das sind Glückstreffer. Oder gehorsame Spitze.
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Mo 25 Feb 2013 - 21:02

Ich kannte mal einen Hund "Alf" , seine Besitzer konnten ihn draussen nie von der Leine lassen , sonst hätte Alf gerufen "auf auf und davon"!
Der Hund war beim Gassi gehen , die pure Katastrophe , nichts und niemand war trotz Leine vor ihm und seinen Anspring Attacken sicher!

Dann komm ich eines Tages auf den HuPla und sehe genau diesen Hund bei der Vorbereitung für eine Vorführung anlässlich des Sommerfestes.
Ooooo nein , dachte ich mir , welcher Wahnsinnige hat dem denn zugestimmt?

Und dann laufen Herr und Hund los und ich traute meinen Augen nicht . Alf zeigte ein Verhalten wie man es sich schöner und besser nicht wünschen konnte und ich fragte mich damals: Was´n nu los?

Schnell war mir klar , mit diesem Hund wurde nur auf dem Platz gearbeitet , draussen hat man ihn grade so machen lassen , wie es ihm gefiel. Ich habe ihn in den Feldern nie frei laufen sehen...................


Für meine Wölfe ist jeder Spaziergang auch mit Übungseinheiten vermischt und das ist gut so
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Lady
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   Di 26 Feb 2013 - 8:10

Ich arbeite auf jedem längeren Spaziergang mit Lady, baue Tricks ein, mache ein wenig UO usw. Erstens ist der Spazi für den Hund und mich dadurch viel spannender und abwechslungsreicher und zweitens kann Lady so in jeder Situation und überall alles üben und ist nicht auf einen Ort fixiert.
Wobei sie sich auf dem Hundeplatz auch anders verhält! Ganz interessant finde ich, dass sie - warum auch immer - merkt, wenn wir eine Prüfung ablegen. Da mir persönlich egal ist, ob wir die Prüfung bestehen oder nicht und ich es einfach als Erfahrung ansehe und auch mit dieser Haltung an die Prüfung gehe, bin ich nicht nervös. Ich habe letztes Jahr an der A Prüfung im Spass Sport gar nicht damit gerechnet, dass Lady und ich bestehen Wink wollte aber einfach mitmachen. Dementsprechend entspannt habe ich die Prüfung mit Lady abgelegt. Lady hat an der Prüfung (Nasenarbeit ist ja wie schon erwähnt überhaupt nicht ihre Stärke, im Gegenteil) beim Thema Nasenarbeit einfach alle Aufgaben sofort richtig gelöst, die sie auf dem Hundeplatz nicht einmal geschafft hatte... Ich war baff! Sie hat wie die spezielle Atmosphäre gespürt und einfach ihr Bestes gegeben und ihr Bestes hat auch zum Besten geführt: wir haben mit der Maximalpunktzahl den 1. Platz belegt (Das hat nur noch der 2. teilnehmende Pyrie geschafft, sonst kein anderer der 40 teilnehmenden Hunde).
Aber ich wollte damit nur sagen, Hunde wissen ganz genau, wo sie sich "benehmen" sollen, sie spüren das, wann es darauf ankommt...
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BeitragThema: Hundeführerschein   Mi 27 Feb 2013 - 2:57

Liebe Ilo,alle meine Hunde laufen im Gelände immer frei. Auch die , die ich älter übernommen habe, habe ich nach spätestens 14 Tagen von der Leine gelassen. Kann schon sein, daß es ein Risiko war, aber für mich ist ein Hund an der Leine ein armes Geschöpf. Natürlich gibt es Ausnahmen= die Angsthunde. Deshalb lege ich auch so großen Wert darauf, daß meine Hunde gehorchen. Frei im Gelände. Klappt nicht immer=Berti + Jagdtrieb. Aber selbst die Jäger kennen ihn inzwischen. Neulich hat mich sogar ein Jäger per Auto gesucht+ Berti gelobt= "So ein lieber Hund, aber in mein Auto wollte er nicht. " Berti kam derweil über`s Feld wie eine wilde Wutz. Auf meinen Ruf!. Davon abgesehen war er vorher zwischendurch gucken, wo ich mich gerade befand!!! Das war der Jäger, der mich Wochen vorher angemeckert hatte:"Wenn Ihr Hund nicht hört, müssen Sie ihn anleinen". Ich hatte lieber den Jäger angehalten + ihm gesagt, daß er ganz langsam fahren muß= Hund im Gebüsch seitlich der Straße. Mit ein wenig Rücksicht auf jede Art Lebewesen geht beinahe alles. Auch mürrische Männer im Auto ansprechen, die dann Wochen später von Bertis Charme eingewickelt werden. Außerdem kenne ich 3 Frauen von Jägern!!! 👅 Was ich auch nicht wußte. Wir begegnen uns bei meinen Spaziergängen. Wie soll denn ein Hund im Gelände gehoram sein können, wenn er immer an der Leine läuft? Der gibt Gas + ist weg=Endlich Freiheit. Beim Husky wäre ich allerdings auch nicht der Meinung, daß ich einen ableine. Oder nur bis zum Alter von höchstens 6 Monaten. Das sind reine Arbeitshunde und hier eigentlich über. So bezaubernd sie auch sind.
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BeitragThema: Re: Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?   

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Ausbildung - Hundeführerschein, sinnvoll ja oder nein?
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